Wär’ doch schad’ drum. über die Zukunft des Öko-Park- Projekts.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 15. Januar 2020 (04:27)

Seit mehr als drei Jahrzehnten ist das Areal zwischen der Shopping City Süd und dem Sportzentrum Wiener Neudorf als Betriebsgebiet gewidmet. Damit sich die Ansiedelungen in verträglichen Bahnen halten, wurde eine mehrjährige Bausperre erlassen.

Um die Verkehrsorganisation zu regeln und eine Vision Realität werden zu lassen: Die Gründung eines Öko-Parks mit hochwertigen Arbeitsplätzen (keine Schwerindustrie) in umweltfreundlicher Umgebung; ein Betriebsgebiet, das mit dem IZ NÖ Süd von der Form her nicht zu vergleichen ist. Am 20. Jänner hätte der Deal zwischen der Gemeinde und den Eigentümern besiegelt werden sollen. Doch plötzlich gibt es Intentionen, das Paket zu lockern.

Die Gemeinde bleibt stur. Wird der Pakt nicht eingehalten, liegt die Fläche weiterhin brauch. 17 Millionen Euro Kommunalsteuer (ohne Öko-Park) machen die harte Linie leichter. Eine Linie, die angesichts des Vorzeige-Projekts zu einem guten Ende führen sollte. Für alle Beteiligten.