Mödling: Fall-Türen in die Historie. Kulturvermittlungsprojekt eröffnet via Google und Instragram Wege in die Vergangenheit.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 15. Februar 2021 (03:55)
Kulturvermittlerin Marina Gschmeidler und Fotograf und Sammler Viktor Kabelka arbeiten ein Corona-gerechtes Outdoor-Projekt aus.
privat

In Lockdown-Zeiten bedarf es der Fantasie, um Kultur am Leben zu erhalten. Und an der fehlt es Kulturvermittlerin Marina Gschmeidler und dem Gießhübler Fotografen und Sammler Viktor Kabelka nicht.

In Kooperation von „kid Gießhübl“ und „KUM Kultur/mobil Mödling“ kreieren sie das Vermittlungsprojekt „Fall-Tür“, das Türen in die Vergangenheit öffnen soll. „Während der vielen Spaziergänge, die wir in den letzten Wochen ,genießen’ durften, hatten wir viel Gelegenheit über unsere Zukunft nachzudenken“, erzählt Gschmeidler. Und die sei ohne Vergangenheit „nicht denkbar. An vielen geschichtsträchtigen Orte gehen wir gedankenverloren vorbei, dabei könnten diese spannende Geschichten erzählen“.

Gschmeidler und Kabelka machten sich auf Spurensuche, zum Beispiel zu einem Waldstück, in dem sich einst ein Außenlager des Konzentrationslagers Mauthausen befand. Fotos und Geschichten von anno dazumal werden mit Google und Instragram verlinkt und können dann im Rahmen eines Spaziergangs mit der Gegenwart verknüpft werden. „Wir sehen uns als partizipatives Archiv“, erläutert Gschmeidler.