Parken in Perchtoldsdorf: Erweiterung ist auf Schiene

Erstellt am 10. August 2022 | 05:32
Lesezeit: 2 Min
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Bürgermeisterin Andrea Kö und Vizebürgermeister Christian Apl drehen erneut an der Uhr und erweitern die „Kurzparkzone Nord“ räumlich.
Foto: Marktgemeinde Perchtoldsdorf
Gemeinde reagiert mit 1. September auf den gestiegenen Parkdruck.
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Auf die flächendeckende Einführung des Wiener Parkpickerls im März hat Perchtoldsdorf mit der „Kurzparkzone Nord“ entlang der Grenze zur Bundeshauptstadt gekontert. Es hat nicht lange gedauert, bis der Parkdruck im angrenzenden, Kurzparkzone-freien Gebiet massiv gestiegen ist. Bürgermeisterin Andrea Kö, ÖVP, und Vizebürgermeister Christian Apl, Grüne, zuständiger Referent für Mobilität und Parkraumbewirtschaftung, haben daher auf die zahlreichen Ersuchen um Erweiterung der Zone reagiert.

„Der Parkdruck hat besonders im Sonnbergviertel, am Soßenhügel, in der Theresienau und in Teilen der Aspetten stark zugenommen.“
Christian Apl

Apl präzisiert: „Der Parkdruck hat besonders im Sonnbergviertel, am Soßenhügel, in der Theresienau und in Teilen der Aspetten stark zugenommen. Laut unserer Erhebung werden durchschnittlich 150 Fahrzeuge pro Gebiet zusätzlich geparkt – dabei handelt es sich neben Autos von Pendlerinnen und Pendlern auch um Zweit- und Drittfahrzeuge sowie um Autos von Fahrgemeinschaften, die außerhalb der Kurzparkzone parken, um dann mit einem Fahrzeug weiterzufahren.“

Nicht weiter überraschend folgt die Gemeinde dem Bürgerwunsch: „Wir haben Handlungsbedarf“, meinte Kö und setzt mit 1. September die Empfehlung des Mobilitätsausschusses um; die Kurzparkzone Nord wird räumlich erweitert, die zeitliche Gültigkeit – Montag bis Freitag von 8 bis 22 Uhr, maximale Parkdauer drei Stunden – bleibt unverändert.

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