Auf dem Weg zur digitalen Zutrittskarte. Gemeinde arbeitet an einer speziellen Laxenburg-Karte.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 15. November 2020 (04:44)
Bürgermeister David Berl sieht in der neuen Laxenburg-Card nur Vorteile.
Martin Tesar Photography

Die Laxenburg-Karte, mit der ortsansässige Bürgerinnen und Bürger jetzt schon Zutritt zu Einrichtungen wie dem Badeteich oder dem Wirtschaftshof hatten, soll digitalisiert werden. Auch auf dem Smartphone soll die Karte mithilfe einer App funktionieren, „dann wird es auch möglich, etwa am Teich auch baden zu gehen, wenn man die Zutrittskarte zuhause vergessen hat. Das Handy hat man meistens mit“, erläutert Bürgermeister David Berl, ÖVP.

Doch die App soll noch viel mehr können: angedacht ist auch ein Treuepunktesystem, wenn die Benutzer bei Laxenburger Betrieben einkaufen. Berl merkt an: „Wer eine gewisse Anzahl an Treuepunkten sammelt, der wird von uns als Gemeinde mit einer kleinen Überraschung belohnt, etwa einem Gratis-Eintritt zu einer Veranstaltung. Doch über die Laxenburg-Card am Handy wollen wir die Menschen auch informieren, wenn es etwas Wichtiges gibt, das den Menschen direkt kommuniziert werden soll.“ Das sei gerade in Zeiten einer Corona-Pandemie „ein ungeheurer Vorteil“.

Die App soll auch einen Online-Shop beinhalten, wo Tickets für Veranstaltungen gekauft werden können.

Spätestens ab 1. Jänner 2021 wird es ergänzend zu den bisherigen Möglichkeiten auch die digitale Zutrittsmöglichkeit geben, die es gerade bei allen Kassen außer dem Haupteingang ermöglicht, den Park dann zu betreten, auch wenn die Kassa aktuell nicht besetzt ist.