Präsentation: Lärmkarten liegen vor. Marktgemeinde gab Einblicke in die Verbesserungen, die nach Errichtung der Lärmschutzwand eintreten werden.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 22. November 2019 (04:42)
Joachim Punk vom Ziviltechnikbüro Kirisits, Bürgermeister David Berl, Reingard Vogel von der ASFINAG und Bauamtsleiter der Gemeinde Laxenburg, Robert Merker vor einer der Lärmschutzkarten.
Jandrintisch

Lärm ist zwar ein sehr subjektives Empfinden, aber er kann gemessen werden, wie die ASFINAG mit dem Ziviltechnikbüro Kirisits bewies.

„Störend sind vor allem die Rollgeräusche“, erläuterte Joachim Punk vom Büro Kirisits. Die Lärmmessungen führten zu dem Entschluss, die Lärmschutzwände in Laxenburg um vier Meter zu erhöhen, das heißt, die neu errichteten Lärmschutzwände werden acht Meter hoch sein. 408 schutzwürdige Gebäude wurden im Zuge des aufwendigen Lärmmessverfahrens ermittelt, denn immerhin rollen täglich durchschnittlich 165.000 Fahrzeuge über die A2.

"Aber einen konkreten Baustarttermin kann ich leider noch nicht nennen"

„Wir hören aber nicht an der Ortsgrenze auf, die Lärmschutzwand wird natürlich auch in der Nachbargemeinde Biedermannsdorf weiter gezogen“, erklärte Punk vom Büro Kirisits weiter. Beim Info-Abend am Mittwoch im Kaiserbahnhof konnten sich alle Betroffenen informieren, was sich nach den Bauarbeiten an ihrer Situation ändern wird. Unklar bleibt nur, wann diese starten.

Reingard Vogel von der ASFINAG meinte: „Natürlich würde es Sinn machen, nach der Errichtung der Lärmschutzwand in Wiener Neudorf in Laxenburg und Biedermannsdorf weiterzumachen. Aber einen konkreten Baustarttermin kann ich leider noch nicht nennen.“