Fuchs lief zweitschnellste Zeit eines Österreichers. Auf der Linzer Gugl sprintete Markus Fuchs in die Geschichtsbücher, lief die zweitschnellste österreichische Zeit.

Von Red. Mödling. Erstellt am 12. Februar 2020 (01:24)
ÖLV/W. Benedik

Spätestens seit dem vergangenen Wochenende ist Markus Fuchs, das Aushängeschild des ULC Riverside Mödling, in der Europaspitze angekommen. Der Perchtoldsdorfer liegt auf dem siebenten Platz der europäischen Bestenliste, in der Weltjahresbestenliste auf Rang 20.

Nach Bratislava und Erfurt kehrte Fuchs nun wieder zurück auf heimischen Boden. Schon im Vorlauf war der Heeressportler nicht zu bremsen. In 6,66 Sekunden blieb er nur eine Hundertstelsekunde hinter seinem Hausrekord zurück. Den Vorlaufsieg und die lockere Qualifikation für das Finale konnten ihm niemand streitig machen. Mit 6,99 Sekunden schaffte mit Andreas Meyer auch ein zweiter Mödlinger die Finalqualifikation. Um 20.34 Uhr war dann alles für den großen Showdown angerichtet und Fuchs bereit wie nie.

Ein Rennen für die Statistik

Mit einem blitzsauberen Start fand er ausgezeichnet in das Rennen und setzte sich bereits nach wenigen Metern von seiner Konkurrenz ab. Die Anzeigetafel blieb zunächst nach 6,63 Sekunden stehen, wurde nachträglich aber noch auf 6,62 Sekunden korrigiert.

Seit bereits 28 Jahren konnte kein Österreicher mehr eine derartige Zeit über 60 Meter abliefern. Fuchs schiebt sich hinter dem später wegen Dopings überführten Andreas Berger auf Platz zwei der ewigen österreichischen Bestenliste. Seit Samstag ist Fuchs nun auch Inhaber des niederösterreichischen Rekords über 60 Meter. Dass die Zeit einen neuen ULC-Vereinsrekord bedeutet, ist fast überflüssig zu erwähnen.

Erwähnenswert: Das Limit für die Hallen-WM im chinesischen Nanjing (6,63 Sekunden) hätte Fuchs damit ebenfalls unterboten. Die erste internationale Meisterschaft des Jahres 2020 wurde aufgrund des Coronavirus jedoch auf nächstes Jahr verschoben