Die Angst vor Bau-Schadstoffen im Südstadtzentrum. Asbest ist im Dämmmaterial von Rohrleitungen, in Brandtüren und Fensterbrettern.

Von Johanna Hoblik. Erstellt am 26. April 2019 (06:22)
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Bei der Schadstoffentfernung wurde darauf geachtet, dass asbesthaltige Teile wie Fensterbretter, Brandschutztüren sowie das Dämmmaterial der Rohrleitungen in einem Stück abtransportiert wurden.
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Der Abriss des Südstadtzentrums ist in vollem Gang. Anrainer äußerten ihre Besorgnis bezüglich asbesthaltiger Stoffe in der Gebäudehülle. Jürgen Walli, technischer Projektleiter der „Handler Immobilien GmbH“, erklärt: „Der Baukörper selbst ist nicht aus Asbest. Wir sind als Bauwerber jedoch verantwortlich, alles fachgerecht zu entsorgen.“

Deshalb wurde von der Firma Eurofins water & waste aus Wiener Neudorf eine Schad- und Störstoffanalyse erstellt. Darin steht, dass die getrennte Entsorgung von allen Klimageräten, Leuchtstoffröhren sowie dem asbesthaltigen Material in Fensterbrettern, Brandschutztüren und die Dämmung der Rohrleitungen auf die Reststoffdeponie erfolgen soll.

„Die ersten beiden Aprilwochen haben wir mit der Schadstoffentfernung begonnen, seit einer Woche läuft der maschinelle Abbruch. Ich verstehe die Bedenken, selbstverständlich ergreifen wir alle Maßnahmen, die Bauarbeiten für die Anrainer so schonend wie möglich zu gestalten“, merkt Walli an.

Die Erdarbeiten für Keller und Tiefgarage beginnen Mitte Mai.