Feuerwehr rettete Katze vor Kellerbrand. Die Bewohner eines Mehrparteienwohnhauses in der Erlaufstraße wurden in der Nacht auf Donnerstag durch einen lauten Knall unsanft aus dem Schlaf gerissen.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 07. September 2017 (17:32)
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Beim Öffnen der Wohnungstür war der Schock groß, da das Stiegenhaus bereits mit Rauch gefüllt war. Sofort wurde die Freiwillige Feuerwehr Maria Enzersdorf verständigt.

Anrainer retteten sich ins Freie

Binnen kürzester Zeit konnte das erste Tanklöschfahrzeug zum Einsatzort in den Ortssteil Südstadt ausrücken. Den betroffenen Anrainer gelang es sich selbst ins Freie zu retten, doch eine Katze blieb in einer Wohnung im Erdgeschoss zurück.

Auf der Rückseite des Wohnhauses war die Brandintensität bereits so enorm, dass Fenster barsten und Flammen aus dem Keller schlugen. Der Rauch hatte sich auch schon in die beiden benachbarten Wohnhausstiegen ausgebreitet, wodurch eine Evakuierung veranlasst werden musste.

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Um sicherzustellen, dass genügend Personal bzw. Atemschutzgeräteträger zur Verfügung stehen, wurde um 01:47 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Brunn am Gebirge nachalarmiert.

Gleichzeitig wurde mittels einer Motorkettensäge eine Öffnung in die Kellertüre geschnitten, um an den direkten Brandherd zu gelangen. Mehrere Kellerabteile standen zu diesem Zeitpunkt in Vollbrand. Durch die enorme Hitze verformten sich die Kabeltassen und behinderten somit die Arbeiten der Einsatzkräfte.

Katze konnte gerettet werden

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Der Feuerwehr Brunn am Gebirge gelang es schließlich die Katze zu retten und sie der glückliche Besitzerin zu übergeben. 

Auch die Löschmaßnahmen zeigten Wirkung und nach rund einer Stunde konnte der Brand abgelöscht werden. Bei einer Nachkontrolle mittels Wärmebildkamera wurde im Deckenbereich eine Wärmebildung von über 150 Grad festgestellt. Aus diesem Grund wurde die Deckenvertäfelung geöffnet und demontiert. Die glosenden Glutnester wurden mit einem C-Rohr abgelöscht. Eine spätere Kontrolle der betroffenen Bereiche verlief zum Glück negativ.

Einsatz dauerte über sechs Stunden

Da die Brandursachenermittlung der Polizei erst am Vormittag anlaufen konnte, durften die Anrainer nicht in ihre Wohnungen zurückkehren. Um das nötigste Hab und Gut aus den Räumlichkeiten zu holen, wurden die Personen durch ein Feuerwehrmitglied samt Mehrgasmessgerät begleitet. Zusätzlich wurde das Sicherheitsreferat der Marktgemeinde Maria Enzersdorf hinzugezogen. Erst nach über sechs Stunden konnten die Einsatzkräfte ins Feuerwehrhaus einrücken, um mit

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