Gespräch mit "Privat-Sheriff“ ist in Sicht. Ein Silberstreif dürfte am Horizont aufkommen. Es soll ein Treffen mit den Behörden und dem Anzeiger geben.

Von Raphaela Edelbauer. Erstellt am 31. Mai 2017 (05:01)
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Noch immer dauernd Schauplatz vermeintlicher Verbrechen: die Müllinsel am Rauchkogel.

Die Aufregung um den Mann, der am Rauchkogel alle und alles anzeigte, verstummen nicht. In dem Schreiben, das der NÖN vorliegt, drücken Anrainer ihre Angst über den Mann aus. Er sei aus einer Polizistenfamilie, arbeitslos und verschanze sich förmlich in seinem Haus. Zudem verstummen die Gerüchte nicht, der „Sheriff“ könnte im Besitz einer Waffe sein.

Bezirkshauptmann-Stellvertreter Michael Engel kann sich den Waffenbesitz nicht vorstellen: „Er ist so überkorrekt und legt die Gesetze genauestens aus. Eine Übertretung ist hier sehr unwahrscheinlich.“

Wie es aussieht, werden mittlerweile amikalere Töne angeschlagen: Es soll es ein Treffen zwischen dem „Sheriff“, Bezirkshauptmann und Bürgermeister geben. Engel bestätigt das: „Wir werden uns schon kommende Woche zusammensetzen und versuchen, eine Lösung zu finden.“

Auch Bürgermeister Johann Zeiner, ÖVP, hofft endlich auf eine Einigung: „Aber ich habe zu diesem Termin noch nichts Spezielles gehört und warte erst einmal ab.“