Kulturelle Nutzung für „Gabrium“ geplant. Das „Gabrium“ soll schon am 16. November 2017 seine Pforten öffnen: Die NÖN war zu Gast auf der klösterlichen Baustelle.

Von Raphaela Edelbauer. Erstellt am 30. Oktober 2016 (07:02)
NOEN, Raphaela Edelbauer
Dieser Saal mit Parkblick soll in drei exklusive Hotelzimmer umgewandelt werden.

Das „Gabrium“ im Kloster St. Gabriel will schon im November 2017 seine ersten Gäste empfangen. Friedrich Mayrhofer, Geschäftsführer des verantwortlichen Steyler-Fonds, macht deutlich: „Wir wollen das Ordens-Feeling, die Besonderheit des Objektes, auf jeden Fall bewahren“, meint der Oberösterreicher, der nach Maria Enzersdorf pendelt.

„Seit sechs Jahren bin ich mit dem Immobilienfonds betraut, seit zwei Jahren lief nun die intensive Planung für das Gabrium.“ Die Idee dafür reiche sogar in die 60er-Jahre zurück. Damals wurde über einen Hotel-Umbau des Exerzitienhauses gesprochen, was aber verworfen wurde – zu schlecht isolierbar, Renovierung nicht rentabel.

Hochzeiten und Veranstaltungen

„Mit dem Gabrium ist das ganz anders. Wir wollten eine kulturelle Nutzung des Gesamtareals: Die wunderschöne Kirche für Hochzeiten vermieten, den Park für Veranstaltungen, das Hotel als Begegnungsstätte“, so Mayrhofer.

Das sei auch ein wichtiger Punkt: Das Gabrium darf durchaus nicht nur von katholischen Gemeinschaften genützt werden. „Natürlich würden wir uns aber dagegen wehren, dass etwas ideologisch Verwerfliches bei uns geschieht.“ Der Rundgang durch das zukünftige Hotel führt über mehrere Stöcke. Ganz im missionarischen Sinne werden diese nach verschiedenen Kontinenten benannt. Ganz unten wird ein Gastro-Betrieb entstehen. „Wir wollen aber auch Kooperationen mit lokalen Betrieben – dann wird es eine Win-win-Situation.“