Maria Enzersdorf

Erstellt am 21. Oktober 2018, 04:37

von Johanna Hoblik

Pfefferbüchsel am Liechtenstein saniert. Die feierliche Eröffnung der Johanniskapelle ist ein weiterer Schritt zur Erhaltung historisch wertvoller Kulturdenkmäler.

Pfefferbüchsel wieder öffentlich zugänglich: Die Erhaltung der Naturdenkmäler ist ein großes Ziel, das sich die Gemeinde gesetzt hat.  |  Gemeinde

Im 19. Jahrhundert ließ Fürst Johann I. von Liechtenstein einige Bauwerke am Kalenderberg (dem Liechtenstein) errichten. Die bekanntesten sind das Amphitheater und das Pfefferbüchsel, das unter dem Namen Johanneskapelle erbaut wurde.

Mit der Sanierung der Steinbänke im Jahr 2015 setzte die Marktgemeinde Maria Enzersdorf ein Zeichen zur Erhaltung ihrer Naturdenkmäler am Liechtenstein, da der Zahn der Zeit an den Bauwerken nagte, die Johanneskapelle war mehr oder weniger verschüttet.

"Das Pfefferbüchsel lässt nun erahnen, wie es früher mal ausgesehen hat"

Bürgermeister Johann Zeiner, ÖVP, hebt hervor, dass „2014 mit einer wissenschaftlichen Untersuchung der Grundstein zu dieser Aufarbeitung gelegt werden konnte“. Die Sanierungsarbeiten am Pfefferbüchsel sind nun abgeschlossen und es ist wieder öffentlich zugänglich. Beim Eröffnungsfest begrüßt Zeiner über 100 Gäste und freut sich „über den wertvollen Beitrag zur Erhaltung unseres Kulturerbes. Das Pfefferbüchsel lässt nun erahnen, wie es früher mal ausgesehen hat“. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf 70.000 Euro. Das Land förderte mit 29.000 Euro.

Die Sanierung des Amphitheaters ist in Planung und „wäre das nächste große Ziel, das wir uns zur Erhaltung unserer Kulturdenkmäler gesetzt haben“, erklärte Zeiner.