Schul-Muffins helfen Kindern in Bolivien. Die Schüler und Schülerinnen der Liese Prokop-Privatschule (LPPS) in der Südstadt zeigen soziales Engagement.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 14. Februar 2020 (15:08)
Ruben van Schrader (8B) und Elena Fidesser (8A) mit Direktorin Isabella Hilzhofer und Religionsprofessor Josef Nuster.
Claudia Stückler

Josef Nuster unterrichtet Religion. Vor einigen Jahren verbrachte er ein Sabbatical in Südamerika, wo er auch bei „Luz de Esperanza“, einem Projekt für Straßenkinder, mitwirkte. Zurück in Österreich ist er nach wie vor für die bolivianischen Kids aktiv. Dabei wird er auch immer wieder von den Schülerinnen und Schülern in der Südstadt unterstützt.

Bereits seit 2017 gibt es eine köstliche karitative Aktion: Mehrmals während des Schuljahres wird der „Muffin Monday“ veranstaltet. Organisiert von der 6B backen Schülerinnen und Schüler Muffins, die dann an Montagen in der großen Pause für eine kleine Spende an die Mitschülerinnen und -schüler abgegeben werden.

Im letzten Schuljahr wurden so 250 Euro „gebacken“, die nunmehr von Nuster für „Luz de Esperanza“ übergeben wurden. Gleichzeitig überreichten auch die Schülerinnen und Schüler der 8A einen Scheck: Sie waren beim Tag der offenen Tür für das Büffet verantwortlich und spendeten den Reinerlös.

Mittlerweile ist der Muffin Monday an der LPPS zu einer fixen Institution geworden und wird auch im laufenden Schuljahr an mehreren Montagen veranstaltet.

Aber nicht nur das, wie Direktorin Isabella Hilzhofer zufrieden anmerkte: „Bei uns finden regelmäßig Charity-Aktionen statt. So haben die engagierten Jugendlichen bereits für diverse Projekte gesammelt. Neben der Organisation eigenständiger Projekte nehmen sie seit Jahren auch an der Christkindl-Aktion von Post und Samariterbund teil.“