Spendenaufruf für Kater Sir Jadu. Kater musste notoperiert werden, es geht ihm nur langsam besser. Maria Enzersdorfer Besitzerin kann Rechnung nicht zahlen.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 29. Juli 2020 (05:10)
Der Bengalkater Sir Jadu erholt sich nur langsam von den Strapazen der Operation. Noch immer muss er über eine Sonde ernährt werden.
Jandrinitsch

Für Carys Tesarik ist ihr Kater Sir Jadu ihr Leben. Sie erzählt: „Ich habe keine Familie mehr, meine Eltern sind verstorben. Aufgrund einer Erkrankung bin ich schon in Pension. Meinen Kater Sir Jadu habe ich, seitdem er acht Monate alt ist.“

Blasensteine bedrohten Leben des Katers

Jetzt ist die Bengalkater elf Jahre alt und bekam plötzlich massive Beschwerden beim Harnlassen, was nicht mehr funktionierte.

Deshalb dachte Carys Tesarik nicht lange nach und brachte ihren Kater am 1. Juli in die Veterinärmedizinische Universitätsklinik nach Wien. Hier wurde Sir Jadu notoperiert, mehrere Blasensteine wurden entfernt, die Harnröhre musste erweitert werden. Es gelang aber nicht, alle Blasensteine zu entfernen, sodass der Kater am Montag, 6 Juli, erneut operiert werden musste . Einer der Steine befand sich bereits wieder im Harnleiter und verursachte nicht nur große Schmerzen, sondern es sah wieder so aus, als könnte der Kater erneut nicht über den normalen Weg, also über Blase, Harnleiter und Niere, seinen Harn ausscheiden. In letzer Konsequenz musste auch der Penis von Sir Jadu amputiert werden.

Diese Strapazen setzten dem Kater enorm zu und lösten auch noch eine Entzündung des Dünn- und Dickdarms aus. Der Kater konnte nicht stabilisiert werden, benötige intensivmedizinische Behandlung, Narkosen und mehrere Bluttransfusionen.

Tesarik erinner sich: „Jadu ist ein sanfter Junge. Er ist dankbar für jede nette Geste und fühlt, wenn jemand ihn liebevoll und vorsichtig behandelt. Er hat um sein Leben gekämpft und ich bin zutiefst dankbar, dass er nicht aufgegeben hat. Er blieb den Ärzten und Pflegern gegenüber immer freundlich und kooperativ, auch als es ihm sehr schlecht ging.“

Doch die Behandlung in der VetMed hat ihren Preis. Für die erste Endrechnung der ersten lebensrettenden Operation muss Carys Tesarik jetzt exakt 4.379,60 Euro bezahlen. Diese Summe übersteigt die finanziellen Möglichkeiten der Pensionistin bei Weitem.

„Ich habe bei allen Tierschutzorganisationen, die ich kenne, nachgefragt, ob sie nicht einen Teil der Operationskosten übernehmen können. Doch selbst von Gut Aiderbichl habe ich eine abschlägige Antwort bekommen. Nur von einer Organisation, die sich gegen Tierversuche einsetzt, habe ich sofort 200 Euro überwiesen bekommen“, erzählt Tesarik. Sie ist selbst nervlich am Ende, weil sie nicht weiß, wie sie bis 31. Juli das Geld aufbringen soll.

Denn dann ist die erste Abrechnung fällig. Deshalb hat sie einen Aufruf gestartet und bittet alle Tierfreunde auch über die NÖN, einen für sie leistbaren Betrag direkt auf das Konto der VetMed zu spenden.

Sie betont: „Ich will von dem Geld nichts auf meinem Konto haben, aber ich bin dankbar über jede Spende, der auf das Konto der VetMed überwiesen wird.“

erste Endrechnung der ersten lebensrettenden Operation muss Carys Tesarik jetzt exakt 4.379,60 Euro bezahlen. Diese Summe übersteigt die finanziellen Möglichkeiten der Pensionistin bei Weitem.

„Ich habe bei allen Tierschutzorganisationen, die ich kenne, nachgefragt, ob sie nicht einen Teil der Operationskosten übernehmen können. Doch selbst von Gut Aiderbichl habe ich eine abschlägige Antwort bekommen. Nur von einer Organisation, die sich gegen Tierversuche einsetzt, habe ich sofort 200 Euro überwiesen bekommen“, erzählt Tesarik. Sie ist selbst nervlich am Ende, weil sie nicht weiß, wie sie bis 31. Juli das Geld aufbringen soll.

Denn dann ist die erste Abrechnung fällig. Deshalb hat sie einen Aufruf gestartet und bittet alle Tierfreunde auch über die NÖN, einen für sie leistbaren Betrag direkt auf das Konto der VetMed zu spenden.

Sie betont: „Ich will von dem Geld nichts auf meinem Konto haben, aber ich bin dankbar über jede Spende, der auf das Konto der VetMed überwiesen wird.“