Südstadt endlich neu. Neubau Bereits kommende Woche werden die Baupläne für das lang erwartete Südstadtzentrum der Bevölkerung präsentiert.

Von Raphaela Edelbauer. Erstellt am 05. Oktober 2016 (07:10)
So ähnlich wird es aussehen: Das seit über zehn Jahren erwartete neue Südstadtzentrum.
Runser/Prantl

Endlich gibt es konkrete Pläne: Die Südstadt soll Form annehmen. Dass die Eigentümerfirma Immovate die Sommermonate für intensive planerische Tätigkeit genutzt hat, sollen dabei auch die Bürger aus erster Hand erfahren, wenn am 13. Oktober Baupläne und vorläufiger Stand der Dinge im EVN-Forum präsentiert werden. „Einige Tage vorher ist eine Besprechung mit den Geschäftsleuten, die vorab informiert werden“, erklärt Vizebürgermeister Andreas Stöhr (Aktive), der bei allen Verhandlungsrunden mit der Immovate anwesend war. „Es läuft um vieles professioneller ab als die Gespräche mit der Vorgängerfirma. Natürlich verstehe ich, dass viele dem Frieden noch misstrauen.“

Widmungen werden in zwei Jahren fertig sein

Obwohl Stöhr vor der Präsentation noch nicht zu viel verraten darf, steht eines fest: „Die Nahversorgungslücke in der Südstadt wird geschlossen werden. Alles wird neu gebaut und das wird noch etwas dauern – die Widmungen werden noch mindestens zwei Jahre brauchen. Sicher ist, dass wir fast alle Mieter trotz der Neuerrichtung mitnehmen wollen, ein paar wenige werden uns wegfallen.“ Achtung: Für die Veranstaltung gibt es zur Sicherheit Zählkarten, die nur bis 12. Oktober im Rathaus sowie in der Gemeindebibliothek erhältlich sind.

Vorgeschichte

Am 13. Oktober um 19 Uhr findet ein Informationsabend im EVN-Zentrum statt, bei dem die Baupläne präsentiert werden.

Zur Geschichte: Der erste Spatenstich für die Südstadt erfolgte bereits in den 60er-Jahren. Das innovative Konzept sollte vor allem Akademiker locken.

Seit über 50 Jahren stand das Einkaufszentrum im Eigentum der Conwert-Gruppe, als vergangenes Jahr die Firma ankündigte, eine Neugestaltung starten zu wollen. Zu diesem Thema gab es im März 2015 eine Umfrage unter den Anrainern.

Die Entwürfe der Conwert lagen bereits auf dem Tisch, als eine neue Meldung auf den Tisch kam: Conwert hatte das durch die Zielpunkt-Pleite geschwächte Zentrum an die Firma Immovate verkauft.

Umfrage beendet

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