Wenig Spielraum beim Bugdet für 2018. In der Gemeinderatssitzung wurde das Augenmerk auf Qualität und Einstimmigkeit gelegt.

Von Johanna Hoblik. Erstellt am 07. Dezember 2017 (05:13)
NOEN, Hoblik
Bürgermeister Johann Zeiner ist mit der budgetären Entwicklung der Gemeinde zufrieden.

„Wir haben einen voraussichtlichen Überschuss von 1,3 Millionen, davon sind bereits wieder 795.000 Euro im ordentlichen Haushalt 2018 verplant“, zeigt sich Bürgermeister Johann Zeiner, ÖVP, über das ausgeglichene Budget erfreut. „Damit haben wir für das kommende Jahr eine gute Ausgangsposition, Rückzahlungen werden weniger, Großvorhaben sind im kommenden Jahr keine budgetiert, Gebührenerhöhungen wird es keine geben, es wurde jedoch eine generelle Indexanpassung für alle Tarife beschlossen.“

Ausgabenseitig großer Aufwendungen bedarf es bei den Personalkosten der 100 in Vollzeit sowie 20 in Teilzeit beschäftigten Gemeindebediensteten, die sich mit rund 5,5 Millionen zu buche schlagen. Mehrausgaben bei Mitgliedsbeiträgen von 130.000 Euro auf 2,1 Millionen errechnen sich durch den Ausbau der Mittelschule und dem Bau der 2. Brunner Volksschule. Ein neues Feuerwehrauto ist mit 450.000 Euro veranschlagt.

Einnahmen um 15,3 Prozent gesunken

Die Einnahmen bei der Kommunalsteuer sind gegenüber 2013 um 15,3 Prozent gesunken: „Wir hoffen auf eine Stabilität, es gibt derzeit keinen Spielraum nach oben, Erhöhung ist keine geplant“, so Zeiner.

Mit der Entwicklung zeigt sich auch geschäftsführender Gemeinderat für Finanzen, Christof Müller, ÖVP, „absolut zufrieden. Wir haben eine gute Ausgangsposition, natürlich wäre es schön, wenn wir uns mehr bewegen könnten. Positiv ist, dass es gelingt, unsere Hauptthemen Senioren, Kinder und Kultur unterzubringen, in den Abteilungen und im Personalausschuss herrscht gute Einstimmigkeit.“

Die Kosten für Kinder- und Jugendbetreuung sind im Vergleich zu 2007 von zwei Millionen auf vier Millionen gestiegen. Das ist auf das Angebot des zusätzlichen Kindergartenjahres, dem Ausbau der Betreuungszeiten, diverser Kinderkrippen und der gut angenommenen Vitalküche zurückzuführen.