Auch „Kiss & Ride“ dient der Sicherheit. Die Situation rund um die Karl Stingl-Schule soll entschärft werden. Das Ja der Behörde fehlt noch.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 14. Februar 2019 (04:44)
Dworak

Am Vorplatz der Karl Stingl-Volksschule herrscht täglich zu Schulbeginn Verkehrschaos. Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto bis vors Gebäude, es kommt zu gefährlichen Situationen mit Schülern, die zwischen den Fahrzeugen über die Straße laufen.

„Besorgte Eltern haben uns mehrfach auf die gefährliche Verkehrssituation hingewiesen, sodass wir in der letzten Gemeinderatssitzung einen Dringlichkeitsantrag eingebracht haben, der die Beauftragung eines Verkehrssachverständigen zur Lösung der Problematik beinhaltet hat“, betonte SPÖ-Stadtparteivorsitzende Silvia Drechsler – die NÖN berichteten.

"Unser Druck hat gewirkt"

Verkehrsstadtrat & Vizebürgermeister Gerhard Wannenmacher, Grüne, habe zwar „sehr verschnupft auf diesen Antrag reagiert, ihn jedoch in der Zwischenzeit umgesetzt“, stellt Drechsler zufrieden fest: „Unser Druck hat gewirkt.“ Wannenmacher schüttelt den Kopf und rückt die Sache zurecht. Auch ihm sei die Situation nicht verborgen geblieben, bereits vor der Sitzung habe er „einen Termin mit der Schuldirektorin und Elternvereinsvertretern ausgemacht“.

Jedenfalls habe man sich in einem Gespräch auf folgende Lösungsvorschläge geeinigt: Die Kielmansegg-Gasse soll Einbahn von der Schule bis und in Richtung Beethovengasse werden. „Zudem werden wir Kiss & Ride-Zonen in der Beethovengasse beim Eingang in den Schwarzrock-Park und in der Franz Schubert-Gasse in Höhe Ferdinand Raimund-Gasse einrichten“, erklärt der Vizebürgermeister im NÖN-Gespräch.

Am 28. Februar sollen die Maßnahmen in einer Verkehrsverhandlung verordnet werden. Eine Evaluierung im Sommer werden es obendrein geben.