Betriebsbesuch bei Zelisko: Wandel ist einzige Konstante

Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger, ÖVP, stattete dem Betrieb, der zum Knorr-Bremse Konzern gehört, am Mödlinger Firmensitz einen Besuch ab.

Erstellt am 24. November 2021 | 05:52
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Jochen Danninger zeigte auch reges Interesse, wie die Sensorenprodukte verpackt und in alle Welt exportiert werden.
Foto: NÖN

Der Landesrat nützte diese Gelegenheit, um Geschäftsführer Manfred Reisner und seinem Team zu einem internationalen Großauftrag zu gratulieren, den die Dr. techn. Josef Zelisko, Fabrik für Elektrotechnik und Maschinenbau GmbH heuer lukrieren konnte. Der erneute Auftrag für Siemens China führt die Erzeugnisse der Firma Zelisko nach Saudi Arabien.

Danninger betonte: „Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass exportorientierte Unternehmen die Herausforderungen der Pandemie schneller und erfolgreicher bewältigen konnten als viele andere. Dass künftig 10.000 Strom- und Spannungssensoren aus Mödling in Saudi-Arabien einen Beitrag zur sicheren Stromversorgung leisten werden, ist ein ganz großartiger Erfolg und spricht für die herausragende Qualität der innovativen Produkte.“

Darauf ist Geschäftsführer Manfred Reisner besonders stolz: „Unsere Sensoren sind global in Stromnetzen und Ortsnetzstationen im Einsatz, wir zählen zu den weltweit führenden Produzenten. Über diesen Auftrag und damit das erneute Vertrauen unseres chinesischen Kunden freuen wir uns sehr.“ Vom Innovationsgeist der Firma Zelisko, der 1918 mit der Gründung des Unternehmens in Mödling durch Josef Zelisko begann, machte sich auch Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger ein Bild.

Blick zurück in die Geschichte der Firma

1923 wurde der Standort am heutigen Standort errichtet. 1955 begann Zelisko, sich mit der Stromwandlerproduktion zu beschäftigen und dementsprechende Produkte anzubieten. In einer Phase, als es der Firma wirtschaftlich nicht gut ging, übernahm Heinz Hermann Thiele, damals ein Angestellter des Unternehmens, 1989 die deutsche Knorr-Bremse, damals eine GmbH, heute eine AG, zu 100 Prozent und begründete damit den Erfolg des Konzerns. 2018 ging die Knorr-Bremse AG mit Hauptsitz in München an die Börse. Die österreichische Knorr-Bremse GmbH mit Sitz in Mödling ist eine hundertprozentige Tochter des Knorr Bremse Konzerns. Die Dr. techn. Josef Zelisko, Fabrik für Elektrotechnik und Maschinenbau GmbH, ist wiederum seit 1988 eine hundertprozentige Tochter der österreichischen Knorr-Bremse GmbH. Die wirtschaftlichen Aussichten von Zelisko beurteilt Geschäftsführer Reisner äußerst positiv. „Dafür sorgt das starke Chinageschäft, wir gehen davon aus, dass wir das Rekordjahr von 2020 heuer noch übertreffen.“

High Tech von Zelisko in jedem Postbus

Ein Produkt von Zelisko, das in öffentlichen Verkehrsmitteln überall präsent ist, „ist der Fahrscheindrucker für die Postbusse der ÖBB. Jeder Bus ist damit ausgestattet“, merkt Reisner an.

Die ständige Überwachung der Stromnetze ist ein wichtiger Faktor für eine funktionierende Stromversorgung. Bei der Dr. techn. Josef Zelisko, Fabrik für Elektrotechnik und Maschinenbau GmbH werden seit 2012 innovative Strom- und Spannungssensoren entwickelt und produziert.

Die Sensoren von Zelisko kommen weltweit in Offshore-Parks zum Einsatz, also in Windparks, die im Küstenvorfeld von Meeren errichtet werden.