Comeback der Stadtgalerie gelungen. Mit einem Konzert von „KlubAbzurd“ und „Safer Six“ startete die Stadtgalerie nach der Pause in den Kultursommer.

Von Gaby Schätzle-Edelbauer. Erstellt am 24. Juli 2020 (11:50)
Doris Pikisch will weiterhin „optimistisch in die Zukunft blicken“.
privat

Mit einem bewegenden Abend, gestaltet von „KlubAbzurd“ und „Safer Six“ startete die Stadtgalerie nach dem Corona-Lockdown ihr Comeback. „Es war ein tolles Event, man hat gespürt, wie froh die Künstler sind, endlich wieder vor Publikum performen zu können“, freut sich Stadtgalerie-Betreiberin Doris Pikisch. Dennoch gibt sie zu bedenken, dass „diese Ungewissheit, wie alles weitergeht, noch immer im Raum steht und sehr belastend ist.“

Zwar versuche man, den Raum auch Corona-gerecht für Seminare anzubieten und allen ständig wechselnden Vorgaben zu entsprechen, aber der finanzielle Schaden sei groß: „Allein im Frühjahr haben wir einen Verlust von etwa 80.000 Euro zu verzeichnen. Es wurde zwar Hilfe versprochen, aber nur ein Bruchteil des Geldes kam auch wirklich.“

Dennoch konnte man ein attraktives Programm für den Kultursommer auf die Beine stellen, das für jeden Geschmack etwas bietet. Auch der Kabarettherbst steht, ebenso das Kinderprogramm mit „Agathe und ihrem Musikkoffer“.

Konzerte und ein Auftritt von Konstantin Wecker runden das Angebot ab. Man müsse sich derzeit bei der Planung jeden Schritt hinsichtlich seiner Leistbarkeit überlegen, merkt Pikisch an.

Natürlich können bei den derzeit herrschenden Bedingungen nicht so viele Leute in den Saal wie sonst, „wir freuen uns, wenn 100 Leute kommen“. Sonst fanden bis zu 250 Platz. Auch mit den Sperrsitzen, die zwischen nicht zusammengehörenden Gruppen frei bleiben müssen, sei das nicht so einfach.

Positiv denken ist angesagt

Wenn es viele Zweierreservierungen gibt, bleiben eben mehr Sitze frei als bei größeren Gruppen. „Wir bemühen uns, positiv in die Zukunft zu denken“, beschreibt Pikisch ihren Blick in die kommenden Wochen und Monate.