Couchgespräch mit der weltmeisterlichen Lizz. Auf hohem Niveau tanzte sich Lizz Görgl zum Liebling der ORF-Staffel. Mit Tanzpartner Thomas Kraml errang sie den Sieg.

Von Johanna Hoblik. Erstellt am 15. Mai 2019 (04:07)

Samstagabend: zu fortgeschrittener Abendstunde sitzt Lizz Görgl, Ski-Doppelweltmeisterin, Sängerin und frischgebackener Dancing Star 2019 auf ihrer Couch im neu bezogenen Haus in Mödling. Sie ist gut gelaunt, obwohl die Nacht kurz war und tagsüber ein Termin den anderen jagte.

Das Dancing Star-Finale läuft auf ihrem Laptop, der behelfsmäßig auf einem Stuhl platziert ist. „Die letzte Woche vor dem Finale war genauso, wie ich es mir gewünscht habe. Wir haben unsere Lehren gezogen und uns extrem viel Zeit genommen. Mein Profitanztrainer Thomas Kraml und ich haben alle Termine abgesagt und uns noch einmal ausschließlich auf das Training konzentriert“, berichtet Görgl im NÖN-Gespräch.

„Mein Ziel war, am Freitag so gut vorbereitet in die Sendung zu gehen, damit ich alles nur genießen kann; das hat Gott sei Dank geklappt.“

"Ich bin zufrieden"

Ihr Motto hat sie die gesamte Staffel über konsequent eingehalten: „Schritt für Schritt – ein Schritt nach dem anderen, ein Tanz nach dem anderen.“

Weitertanzen möchte die 38-Jährige gerne, große Gedanken hat sie sich noch nicht gemacht. Die Eindrücke sind noch sehr frisch, dass „alles so gut angekommen ist, ist eine lässige Geschichte“. Privilegiert fühlt sie sich, „wenn man sich nur um sich selbst kümmern darf, weil einem alles andere abgenommen wird. Jetzt bin ich einmal müde und zufrieden, schauen wir einmal, wie es weitergeht“.

Das Resümee der frisch gekürten Dancing Queen: „Ich stehe gerne auf der Bühne, möchte Menschen zur Verwirklichung ihrer Träume inspirieren.“ Themen wie Bewegung und Bewegungsbewusstsein stehen dabei im Vordergrund, ebenso bei ihren Workshops für betriebliche Gesundheitsförderung.

Nächstes Highlight für „Lizz“: Am 22. Juni um 18 Uhr steht sie als Sängerin am Donauinselfest vor James Cottriall auf der GÖD-Bühne. Zuvor geht es zum Relaxen nach Spanien.

Mit ihrem Lebensgefährten Chris Harras gibt es im neuen Zuhause auch noch viel zu tun. Auf die Frage ob sie jetzt ein „Hausmütterchen“ wird, antwortet sie mit einem charmanten, knappen „Nein“.