Einbrecher setzen auf Drohnen: Die Gefahr aus der Luft. Beim Erfahrungsaustausch zwischen Mödlinger und Kremser gab’s Aktuelles zu hören: Einbrecher setzen auf Drohnen.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 20. September 2017 (05:11)
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Unruhige Zeiten? Einbrecherbanden könnten sich Drohnen bedienen, um Häuser auszuspionieren.

Hannes Giebl, Sicherheitsbürger in Mödling, hat Besuch eines „Kollegen“ aus Krems erhalten. Erich Neumeister ist Jurist im Verkehrsministerium und Sicherheitspartner für den Bereich des Magistrats Krems.

Ihm ist es „wichtig, nicht nur Schnittstelle zwischen Polizei, Gemeinde und Bürgern zu sein, sondern auch den Erfahrungsaustausch mit anderen Sicherheitspartnern zu suchen“. Neumeister ist überzeugt davon, dass es „viele Gemeinsamkeiten zwischen Mödling und Krems gibt. Man braucht nur an die große Anzahl an ein- und auspendelnden Schülern denken, aber auch die Wiennähe, die ähnliche sicherheitsrelevante Problemstellungen mit sich bringt“.

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Sicherheitsbürger beim Erfahrungsaustausch. Hannes Giebl (l.) aus Mödling und Erich Neumeister aus Krems.

Giebl ist an einer weiteren Kontaktpflege „sehr interessiert“. Ebenso spitzte er die Ohren, als er von einem neuen „Trend“ hörte, der in Krems praktiziert werden soll. „Einbrecherbanden spionieren mit Drohnen Häuser aus, und schlagen dann zu“, zeigte sich Giebl bestürzt. Oberstleutnant Oliver Wilhelm, Leiter des Kriminaldienstes im Bezirkspolizeikommando Mödling, hat noch nichts von derartigen Fällen gehört. „Ich kann mir das eigentlich auch nicht vorstellen. Einbrecher sind im Normalfall Spontan-Täter.“