Einfach smarte Ideen beim Pipelife-Bewerb. Österreichs größter Kunststoffrohrhersteller zeichnete heuer wieder Top-Diplomarbeiten von HTL-Absolventen aus. Von Judith Jandrinitsch

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 07. Juni 2019 (04:09)

Das Pipelife-Schulungszentrum in Wiener Neudorf war Schauplatz der Bewertung der Arbeiten von HTL-Schülerinnen und -Schülern aus ganz Niederösterreich. Die HTL-Mödling konnte dabei gleich zweimal auf den beiden vordersten Rängen punkten.

Den ersten Platz verbuchten Patrick Dorn, Luca Henninger, Gabriel Pelikan und Jakob Ziegelbauer aus der 5B Umwelttechnik. Sie hatten sich eines Verkehrsthemas angenommen: „Smart Street – nachhaltige Umgestaltung des Kaiser Franz Joseph Rings in Baden“.

Schülerinnen analysierten eine Anlage

Die Schüler analysierten die Ist-Situation im Bereich dieser Verkehrsader in Baden und erstellten auf Basis der zur Verfügung gestellten Verkehrszählungsdaten wie auch selbst erhobener Parkraumdaten eine optische Darstellung des Verkehrsstroms. Darauf aufbauend entwickelten sie konkrete Vorschläge zum Umbau des Straßenabschnitts und zur besseren Nutzung des vorhandenen Raums für alle Anrainer. Ihre Vorschläge präsentierten sie mittels eines animierten 3D-Modells.

Der zweite Platz ging an Mona Faber aus der 5B Umwelttechnik und Anna Schelberger aus der 5A Umwelttechnik. Die Schülerinnen präsentierten das Thema „Ökologische und ökonomische Aspekte der Aquaponik-Technologie zum Zwecke der Nahversorgung“. Aquaponik ist eine Kombination aus den Begriffen Aquakultur (Fischzucht) und Hydroponik – die Zucht von Pflanzen, die nicht in Erdreich wurzeln. Ausscheidungen der Zuchtfische bilden bei solchen geschlossenen Wasserkreisläufen die Nährstoffe für Pflanzen, die dann wiederum das Wasser reinigen.

Die Schülerinnen analysierten eine Anlage im kleinen Maßstab und erarbeiteten einen Plan zur Errichtung einer größeren Anlage auf einem Biobauernhof in St. Gabriel.