Ermittlungen in angeblichem Vergewaltigungsfall. Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt ermittelt in einem fast ein Jahr zurückliegenden angeblichen Vergewaltigungsfall in Mödling. Als Beschuldigter gilt ein 14 Jahre alter Afghane, bestätigte Behördensprecher Erich Habitzl auf Anfrage einen Bericht der Tageszeitung "Heute" (Montag-Ausgabe). Mutmaßliches Opfer sei eine 13-Jährige.

Von Redaktion, APA. Update am 29. Januar 2019 (10:42)
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Symbolbild

Die Tat soll sich in einer Parkgarage in Mödling zugetragen haben. Das Mädchen habe sich erst vor wenigen Tagen entschlossen, Anzeige bei der Polizei zu erstatten, sagte Habitzl.

Der Beschuldigte bestreite die ihm zur Last gelegte Tat. Er sei mangels Vorliegen von Haftgründen auf freiem Fuß angezeigt worden. "Das Verfahren läuft", betonte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.

FP-Landbauer sieht Justiz gefordert

"Der 15-jähriger Afghane, der im Tatverdacht steht, ein erst 13-jähriges Mädchen in einer Tiefgarage in Mödling missbraucht zu haben, ist längst amtsbekannt“, berichtet FP Klubobmann Udo Landbauer im Zuge einer Aussendung.

Insgesamt sollen gegen den Afghanen vier Anzeigen vorliegen. Drei davon wegen sexuellem Missbrauch, eine wegen Diebstahls. Neben der mutmaßlichen Vergewaltigung in Mödling soll sich der Asylwerber im Juli an einem psychisch beeinträchtigten Mädchen vergangen haben; zudem habe der Afghane einen Schüler in Mödling sexuell belästigt. Landbauer sieht „die Justiz gefordert“.