Mödling

Erstellt am 07. Dezember 2018, 04:09

von Christoph Dworak

Hochkarätiger Gast: Astronaut im Anflug. Franz Viehböck stand in der Keimgasse den Mitgliedern der „Lego-Mindstorms“-Gruppe Rede & Antwort.

Hoher Besuch beim „SAPmarine“-Team rund um Christian Wurzer (2.v.r.). Direktor Michael Päuerl konnte niemand Geringeren als Österreichs ersten Mann im All, Franz Viehböck, begrüßen.  |  Gym Keimgasse

Einige Schüler des Gymnasiums Keimgasse drücken am Samstag freiwillig die Schulbank, weil sie an der unverbindlichen Übung „Lego-Mindstorms“, die von Christian Wurzer geleitet wird, teilnehmen. Das Hauptaugenmerk der Arbeitsgruppe liegt auf dem Bauen und Programmieren von Robotern mit Legoteilen.

Regelmäßig nimmt das Team, das sich „SAPmarine“ nennt, auch am internationalen Wettbewerb „First-Lego-League“ teil. Eine der vier dort zu absolvierenden Kategorien beinhaltet ein Forschungsprojekt. Aktuell will das „SAPmarine“-Team wissen, womit die Astronauten im Weltall besonders zu kämpfen haben. Denn sie spezialisieren sich auf die psychischen Probleme und versuchen eine Virtual-Reality-Brille zu entwickeln, mit der es den Menschen im Weltall möglich ist, mit der Familie in Kontakt zu treten.

Ein Österreicher weiß genau, was es heißt, vorübergehend im Weltraum zu leben. Niemand Geringerer als Franz Viehböck stand dem „Lego-Mindstorms“-Team Rede und Antwort und begutachtete die bisherigen Forschungsergebnisse und Modelle.

Viehböck kennt sich in der Keimgasse gut aus. Er hat ebendort 1978 maturiert.