Kreisverkehr für Verkehrssicherheit kommt. Die allerletzte Hoffnung, die Unfallhäufungsstelle unter Kontrolle zu bringen, sind eine Mini-Variante und Stopptafeln.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 16. Oktober 2019 (04:43)
Kraus
Durch den künftigen „Mini-Kreisverkehr“ fällt auch der besondere Vorrangverlauf, alle einmündenden Straßen werden mit Stopptafeln versehen.

Autos die am Dach liegen, den Gartenzaun durchbrechen, Blechschäden ohne Ende, auch Verletzte sind oft zu beklagen: die Kreuzung Grenzgasse – Gabrielerstraße kommt nicht zur Ruhe. Der ausgewiesene Unfallhäufungspunkt wurde in den vergangenen Monaten durch Temporeduktion und Bodenmarkierungen einer neuerlichen Entschärfung unterzogen. Vergebens. Auf der vom Verkehrsaufkommen her nicht unwesentlichen Verbindung zwischen Maria Enzersdorf und Mödling kracht es nach wie vor.

Jetzt soll es ein „Mini-Kreisverkehr“ richten, wie Verkehrs-Stadtrat und Vizebürgermeister Gerhard Wannenmacher, Grüne, im NÖN-Gespräch bestätigt.

Die Kreuzungsmitte wird baulich durch Pflastersteine etwas angehoben – Lkw und Busse können drüberfahren – an sämtlichen einmündenden Straßen werden Stopptafeln kundgemacht. „Das ist leider der wirklich letzte Versuch“, betont Wannenmacher. „Wenn auch der schiefgeht, bleibt uns nur noch die Ampelregelung.“ Und die wollen in Wahrheit beide Gemeinden aufgrund der horrenden Kosten nicht.

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  • Mini-Kreisverkehr in der Gabrielerstraße/Grenzgasse?