Bauarbeiten für Mini-Kreisverkehr starten. Stadt ist zuversichtlich, dass Unfallhäufungsstelle bald der Vergangenheit angehört und bittet Anrainer um Geduld.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 24. November 2019 (04:43)
Am Montag starteten die Arbeiten zur Errichtung des „Mini-Kreisverkehres“ in der Gabrielerstraße/Ecke Grenzgasse.
Kraus

Verkehrsstadtrat Gerhard Wannenmacher, Grüne, ist allen Anrainersorgen zum Trotz überzeugt, dass der Minikreisverkehr in der Gabrielerstraße/Kreuzung Grenzgasse wesentlich dazu beitragen wird, dass dieser neuralgische Verkehrspunkt sicherer wird. Auch die Phase der Umleitungen sei zu überstehen, „die Route ist mit Bussen befahren worden, auch die Passauergasse. Ich gebe zu, es könnte mehr Platz sein, aber es geht sich aus“, betont der Verkehrsstadtrat.

"Es ist ganz einfach eine gefährliche Stelle"

Auch Bürgermeister Hans Stefan Hintner, ÖVP, sagt: „Es ist ganz einfach eine gefährliche Stelle dort, viele Autofahrer waren mit den bestehenden Vorrang-Regeln überfordert. Der Mini-Kreisverkehr wird so funktionieren, wie alle Kreisverkehre in Österreich. Derjenige, der schon im Kreisverkehr fährt, hat Vorrang, jene Autofahrer, die sich dem Kreisverkehr nähern, müssen sich in den Fließverkehr einordnen, daher stellen wir auch Vorrang Geben-Tafeln auf.“ Auch die Nachbargemeinde Maria Enzersdorf hat sich an der Errichtung dieser Verkehrslösung beteiligt.

Bürgermeister Johann Zeiner, ÖVP, betont: „Wir waren handelnde Partner dabei, wir haben gemeinsam einen Verkehrsplaner beauftragt, noch einmal eine bessere Lösung zu finden. Beim letzten Umbau haben wir für das Verschwenken der Fahrbahn, etwaige Markierungen und sonstige Maßnahmen relativ viel Geld in die Hand genommen. Diesmal haben wir einen Verkehrsplaner beauftragt, der sich angeschaut hat, ob sich ein kleiner Kreisverkehr ausgeht.“ Die geschätzten Gesamtkosten von 30.000 Euro werden sich die beiden Gemeinden teilen. Der Kreisverkehr soll laut Planung bis Anfang Dezember fertiggestellt sein.