Mieten statt kaufen soll Trumpf werden. Mödlinger (17) ist der Meinung: „Das Leben ist schöner, wenn man es teilt.“

Von Christoph Dworak. Erstellt am 11. Oktober 2019 (15:04)
Dworak
Jakob Feinböck hat die wannarent-App erfunden und will nächstes Jahr nicht nur maturieren, sondern auch groß ins Österreich- und Deutschland-Geschäft einsteigen.

Jakob Feinböck (17) besucht die 8. Klasse des Sportgymnasiums und ist Gründer und Initiator von „wannarent“: einer App, mit der man Gegenstände einfach und schnell mieten und vermieten kann.

„Diese Idee hatte ich vor drei Jahren am Gardasee.“ Wozu teure Wasserski für ein paar Einsätze im Jahr kaufen? Oder eine Dachbox fürs Auto, eine Heckenschere, ein Faschingskostüm.

Gemeinsam mit seinem Firmpaten Harald Winkelhofer hat Jakob die Idee umgesetzt, Denise Roznovsky hat fürs Design gesorgt, Jakobs Papa Christian Feinböck, Internist in der Fleischgasse, fungiert als Geschäftsführer.

Für Jakob Feinböck liegen die Vorteile für den Nutzer auf der Hand: „Geld verdienen oder sparen.“ Zudem werden Geräte genutzt, Nachhaltigkeit ist Trumpf.

Die Vermittlungsgebühr in der Höhe von 1 Euro wird vom Mieter direkt über die App abgerechnet. Den tatsächlichen Mietpreis für den jeweiligen Gegenstand machen sich Vermieter und Mieter untereinander aus. 2020 will man den österreichischen und deutschen Markt erobern, auch Auftritte in der „Höhle der Löwen“ oder „2 Minuten, 2 Millionen“ sind Thema.

Aktuell sind bereits 70 Gegenstände im Angebot, 220 Personen haben die App schon runtergeladen.

www.wannarent.app