Mit Eisenstange auf Feind gewartet. Ein junger Syrer wollte sich offensichtlich für eine „Niederlage“ rächen.

Erstellt am 28. Februar 2018 (05:59)
BilderBox.com, Wodicka

Ein einschlägig vorbestrafter Syrier (17) soll im Jänner ein Messer gezückt haben, um einem Jugendlichen die Telefonnummer dessen Schwester herauszulocken. Für die sehr zögerliche Antwort bzw. das lange Schweigen hatte der Syrier kein Verständnis: „Soll ich dich umbringen?“

Damit nicht genug, war der junge Mann auch in einen Raufhandel am Bahnhof verwickelt. Dabei bekam der Syrier allerdings einiges ab – unter anderem landete die Faust des Kontrahenten im Gesicht. Rache ist süß: Seit dieser „Niederlage“ wartete der – wortwörtlich – Geschlagene trotz polizeilich ausgesprochenen Betretungsverbots (der Bahnhof Mödling ist Schutzzone) gemeinsam mit weiteren Freunden auf seinen Feind. In der Vorwoche sogar mit einer Eisenstange, die einem Eishockeyschläger ähnelte. „Ich bringe ihn um“, soll der Syrier gesagt haben, als er auch vor der Schule Aufstellung bezog.

Fahndung abgebrochen: Gesuchter stellte sich

Die Beamten leiteten eine Fahndung nach dem jungen Mann ein, die alsbald abgebrochen werden konnte: Gemeinsam mit seiner Betreuerin traf der Gesuchte in der Polizeiinspektion Mödling ein und wurde als Beschuldigter einvernommen. Aufgrund der Sachverhalte stellte der diensthabende Staatsanwalt die Untersuchungshaft in Aussicht und ordnete eine Hausdurchsuchung an. Der Syrier wurde kurz darauf festgenommen und nach Wr. Neustadt überstellt.