Projekt vor Gericht: Baustelle wie eine Kulisse

Einspruch: Die Baustelle in der Friedrich Schiller-Straße steht seit einem Jahr still.

Erstellt am 04. Juni 2018 | 04:07
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Gibt ein eigentlich beeindruckendes Bild ab: die (erhaltenswerte) Fassade des Hauses Friedrich Schiller-Straße 11, die von Stahlträgern gestützt wird.
Foto: Kucera

Seit mehr als einem Jahr „steht“ das Neubauprojekt in der Friedrich Schiller-Straße 11. Wie eine Filmkulisse ragt die erhaltenswerte, nicht denkmalgeschützte Fassade empor. Der Gestaltungsbeirat habe längst grünes Licht gegeben, verrät Baudirektor Werner Deringer im NÖN-Gespräch. Auch eine rechtskräftige Baubewilligung liege vor. Wäre da nicht die von einem Anrainer beeinspruchte Abänderung.

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Die Causa sei am Landesverwaltungsgericht in Wr. Neustadt gerichtsanhängig, merkte Deringer an. „Bis zu einer letztinstanzlichen Entscheidung – wie diese auch immer aussieht – darf nicht weitergebaut werden. Es gibt diesbezüglich auch einen über 30-seitigen Baueinstellungsbescheid der Baubehörde.“

Die Hoffnung auf baldigen Baustart

Christian Apoloner, geschäftsführender Gesellschafter von „Felice Immobilien“ hofft im NÖN-Gespräch „auf einen baldigen Baustart. Wenn alles gut geht, rechne ich mit einer Fertigstellung gegen Ende des nächsten Jahres“. Großen Respekt zollt er den aktuell fünf Interessenten, die trotz der immensen Verzögerung immer noch auf das Projekt setzen: „Es ist nun einmal ein tolles Vorhaben“, ist Apoloner überzeugt. Alles in allem handelt es sich um 16 exklusive Eigentumswohnungen, wobei sich zehn Wohnungen im Neubau befinden, sechs im komplett revitalisierten Altbau.