Stadt und Land arbeiten an Wegekonzept rund um „Eichkogel“

Stadt und Land NÖ „wollen“ legale Routen im Naturschutzgebiet „Eichkogel“ finden.

Erstellt am 25. November 2021 | 05:25
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Forststadtrat Leopold Lindebner, Stadtgärtnerei-Dienststellenleiterin Celia Brenner und Umweltreferatsleiterin Anna Kraus neben einem Birnenbaum am Rande des Eichkogels, der vermutlich zu Zeiten landwirtschaftlicher Nutzung gesetzt wurde.
Foto: Stadtgemeinde Mödling

Der Eichkogel wurde 1960 zum Naturschutzgebiet und 1993 zum „Biogenetischen Reservat“ erklärt, ist Habitat für 700 bedrohte Tier- und 500 bedrohte Pflanzenarten.

Um dieses hohe Maß an Biodiversität und das damit in Verbindung stehende, charakteristische Landschaftsbild zu erhalten, werden laufend aufwendige und präzise aufeinander abgestimmte Pflegemaßnahmen durchgeführt. Nunmehr soll das Naturschutzgebiet am Rande der Bezirkshauptstadt Mödling besser zugänglich gemacht werden – auch, um die vielen Trampelpfade, die das Naturschutzgebiet und seine Ökosysteme gefährden, in den Griff zu bekommen.

Deshalb arbeitet Mödling mit Forststadtrat Leo Lindebner, ÖVP, an der Spitze gemeinsam mit dem Land NÖ an einem Wegekonzept. „Dadurch soll vor allem ermöglicht werden, diese besondere Naturlandschaft zugänglicher zu machen, ohne sie dabei zu negativ zu beeinträchtigen“, betont Lindebner.