Stadttheater sticht in die "See der möglichen Wunder". "Wir laufen erneut aus in die See der möglichen Wunder!" Dermaßen euphorisch startet Bruno Max, Intendant des Stadttheaters Mödling, in die Saison 2019/20.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 10. September 2019 (09:06)
Schätzle
Bruno Max, Intendant des Stadttheaters Mödling

Insgesamt stehen neun Eigenproduktionen auf dem Spielplan, der Auftakt erfolgt am 12. Oktober mit "Elektra" (Regie: Matti Melchinger) von Hugo von Hofmannsthal nach Sophokles.

"Eine bunte Mischung aus wilden und erstaunlichen Dingen" verspricht Max und somit ein Programm, "das von Oktober bis Juni Mödling rocken soll". Dazu zählt mit "Höllenangst" auch ein "recht rebellischer" Nestroy, den der Hausherr selbst inszeniert (Premiere: 9. November), ebenso wie das beliebte Dinner-Spektakel ("Casanova kocht", ab 15. Februar) und "The Effect" von Lucy Prebble (ab 16. Juni).

Weiters plädiert Max für "mehr Frauen in der Regie, mehr junge Kolleginnen mit verantwortlichen Aufgaben" und setzt den Vorsatz um: Helena Scheuba inszeniert Harold Pinters "Betrogen" (ab 14. März), Babett Arens "Der zerbrochene Krug" von H.C. Artmann nach Heinrich von Kleist (ab 16. Mai).

"Hanglage! Meerblick!" von David Mamet hat am 30. November Premiere (Regie: Rüdiger Hentzschel), "Das Versprechen" von Friedrich Dürrenmatt am 11. Jänner. (Regie: Claus Tröger). Marcus Ganser inszeniert Dan Gordons "Rain Man" (ab 18. April), Nikolaus Büchel widmet sich Wolfgang Teuschls "Da Jesus und seine Hawara" (7. und 8. April).

Rückblick auf die Saison 2018/19: Es gab 16.989 Besucher, davon 1.076 Abonnenten. Die Auslastung betrug 74,88 Prozent, im "Theater im Bunker" waren es 99,22 Prozent.