Tag der Begegung: „Mit Leben gefüllt“. Wie die Herausforderung, viele Nationalitäten unter einen gemeinsamen Hut zu bringen, gemeistert werden kann.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 16. Oktober 2019 (03:23)
Dworak
Märchen sind grenzenlos: Elias (Wiener Neudorf), Kamran (Afghanistan), Nemanja (Serbien), Anna (Armenien) und Hatice (Türkei) – hier mit Direktorin Elisabeth Leitner – lasen „Aladin“ in ihrer Muttersprache.

Die Mittelschule für „Wirtschaft, Tourismus und Marketing“ (WTM) in der Jakob Thoma-Straße hat den Tag der offenen Tür einmal mehr mit dem „Tag der Begegnung“ verbunden. Aus gutem Grund, wie Direktorin Elisabeth Leitner betont: „Wir unterrichten 132 Schüler aus 18 Nationen mit 22 verschiedenen Erstsprachen. Und dennoch finden wir Gemeinsamkeiten, lernen von einander und nehmen Rücksicht. Es gibt in der Schule keine Klassen- oder Religionskämpfe. Wir leben das vor.“

Zudem finde man in der Schule „Menschen aller Altersstufen. Von den Mittelschülern über Schüler des Gymnasiums Keimgasse, das mit vier Oberstufenklassen bei uns vertreten ist, Lehrer und Teilnehmer der Volkshochschul-Kurse am Abend. Unser Haus ist gefüllt mit Leben“, ließ Leitner nicht unerwähnt.

Wiener Neudorfs Bürgermeister Herbert Janschka, ÖVP, hat als Vater selbst gelernt, dass „hier im Haus alle dieselben Chancen haben“. Seine Töchter haben nach den Schuljahren in der damaligen „Thoma-Schule“ maturiert und studiert.