Max Hofer startet im ADAC GT Masters. Am ostdeutschen Lausitzring absolviert der Perchtoldsdorfer seine Saison-Premiere. In den nächsten Wochen stehen insgesamt 14 Läufe im Rennkalender.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 31. Juli 2020 (11:42)
Max Hofer darf endlich wieder in seinen Land Motorsport-Wagen einsteigen, fährt am Wochenende die ersten beiden Saisonrennen.
Land Motorsport

Am morgigen Samstag steht für den Perchtoldsdorfer Max Hofer der erste Renneinsatz in der Saison an. Am Lausitzring kämpft Hofer mit seinen 66 Fahrekollegen um Punkte im ADAC GT Masters. "Ich kann es echt nicht mehr erwarten, endlich wieder im Rennauto zu sitzen“, steht Hofer unter Spannung. Sein letzter Kontakt mit einem Renncockpit war Anfang März, also noch bevor Corona-Pandemie ausbrach.

Neuer Teamkollege für Hofer

Wie bereits im Vorjahr fährt der 21-Jährige im Montaplast by Land Motorsport Team. Eine wesentliche Änderung gibt es allerdings. Im ADAC GT Masters wird in Fahrerpaarungen gefahren. Bisher teilte sich Hofer das Cockpit mit dem ehemaligen Masters-Champion Christopher Mies. 2020 fährt Hofer mit Christopher Haase, ebenfalls Ex-Masters-Sieger. Der Österreicher freut sich auf die Zusammenarbeit, weil "ich denke, dass wir ein ähnlich starkes Team abgeben werden, wie ich das auch letztes Jahr mit Christopher Mies war.“ 

Hofer will den Titel einfahren

Das Duo steckt sich für die anstehende Saison jedenfalls ganz hohe Ziele. Nachdem Hofer letztes Jahr den ersten Platz in der Junior-Wertung einfuhr, will der Perchtoldsdorfer 2020 bei den Großen in der Gesamtwertung ganz oben stehen. Immerhin geht der Youngsters bereits in die dritte Saison beim ADAC GT Masters. Doch am Lausitzring betritt Hofer Neuland, am Kurs fuhr er noch nie Rennen. "„Ich kenne die Strecke einzig und allein von den heurigen Testfahrten zu Beginn des Jahres. Aber es ist zum Glück kein allzu schwieriger Kurs, also sehe ich zumindest von da her dem Saisonstart sehr entspannt entgegen."

Strenge Vorschriften beim Start

Eine Saison, wie jede andere wird es coronabedingt sicher nicht. Die Sicherheitsvorschriften bei der Sportwagen-Serie sind streng. Maskenpflicht und Abstandsregeln sind strikt einzuhalten. Publikum darf klarerweise auch nicht vor Ort sein. "Die größte Unbekannte ist wohl das fehlende Publikum", kommentiert Hofer, der weiter erzählt: "Alle Teams sind angehalten, ihren Personalstand so gering als möglich zu halten. Auch meine Freundin darf nicht dabei sein."