Kreuzung wird zum Kreisverkehr. Schon lange ist es ein offenes Geheimnis, dass aus der Kreuzung Richtung Laxenburg und Achau Kreisverkehr werden soll.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 27. August 2017 (04:21)
Die Kreuzung Richtung Laxenburg.
Jandrinitsch

Obwohl die Kreuzung der B 16 (Wiener Straße) mit der L 2005 (Münchendorfer Straße) sehr groß ist, ist es hier in den letzten Jahren zu schweren Unfällen und gefährlichen Situationen für alle Verkehrsteilnehmer gekommen.

Laut Vizebürgermeisterin Helga Reisenauer, SPÖ, stehe der gesamte Gemeinderat hinter dem Projekt, auch wenn die finanzielle Beteiligung der Gemeinde „so kostengünstig wie möglich“ kommen soll.

Denn Bürgermeister Josef Ehrenberger, SPÖ, hält fest: „Die Gemeinde betreibt das Projekt nicht. Es liegt in der Kompetenz des Landes, den Kreisverkehr umzusetzen.“

Es hätten schon viele Vorgespräche mit dem Land stattgefunden, eine Verkehrsverhandlung allerdings noch nicht.

Bezirkshauptmannstellvertreter Michael Engel bestätigt das. Doch er ist zuversichtlich, dass sich das Projekt in die richtige Richtung entwickelt: „Offiziell eingereicht zur Umsetzung ist das Projekt noch nicht. Doch wir wissen, dass es bereits viele Vorgespräche gegeben hat zu diesem Thema und dass die Straßenbauabteilung Tulln gemeinsam mit Verkehrsexperten des Landes eine baulich sichere Kreisverkehrvariante plant. Wir sind zuversichtlich, dass in absehbarer Zeit ein fertiges Konzept auf dem Tisch liegen wird, das wir umsetzen können.“

Keine Chance auf eine Abfahrt Industriegebiet

Helmut Salat, Leiter der Straßenbauabteilung 2, erklärt: „Ein Kreisverkehr geht sich an dieser Stelle aus und ist nicht nur wegen der Rotlichtmissachtungen sinnvoll, sondern auch, weil sich das Ortsgebiet ständig weiter entwickelt. Irgendwann demnächst wird eine Verkehrsverhandlung stattfinden, grundsätzlich wollen wir die Kreuzung sicher machen und die Einfahrtsgeschwindigkeit auf der B 16 reduzieren.“

Die Verkehrsverhandlung sei vor allem dazu da, um zu klären, ob die Pläne des Landes dem Praxistext tatsächlich standhalten. Eine von manchen Seiten geforderte eigene Abfahrt ins Industriegebiet sei für Salat allerdings „zur Zeit kein Thema“.