Münchendorf

Erstellt am 04. März 2017, 04:59

von Judith Jandrinitsch

Preis der Volksschul-Erweiterung ist entscheidend. Volksschul-Erweiterung Architektenwettbewerb ist abgeschlossen. Das Siegerprojekt steht fest, muss aber noch adaptiert werden.

Symbolbild  |  Fotosr52/Shutterstock

Die Euphorie zu Beginn der Ausschreibung, um den Architektenwettbewerb starten zu können, war groß. Der Wettbewerb sollte ein Projekt finden, das den angestrebten Mehrfachnutzen des Volksschulzubaues am Besten auf den planerischen Punkt bringt.

Das vorläufige Siegerprojekt stammt von einer Architektin, die im Wiener Büro „nonconform“ arbeitet. ÖVP-Schulgemeinderätin Doris Kirstorfer erklärt, dass die Jury vor allem durch eine Klarheit des Entwurfes, Flexibilität in der Nutzung und einer exakten Einhaltung der Flächenvorgaben überzeugt wurde. Herbert Beywinkler ist für Pro Münchendorf für das Schulprojekt zuständig. Er gibt zu bedenken, dass der Siegerplan noch nicht ganz den Vorstellungen der Gemeinde entspricht.

"Wir verhandeln weiter..."

Detailplanung mit Büro geht jetzt weiter „Wir sind diesbezüglich in Verhandlungen mit der Architektin. Zu 100 Prozent hat sie den Auftrag noch nicht“, meint Bey winkler. Trotz des „sehr guten Gesamtkonzeptes“ ortet er einen Nachteil darin, dass es sich bei der besagten Architektin um eine akademische Architektin handelt, die gewisse technische Leistungen nicht anbieten könne. Diese müssen dann wieder ausgeschrieben und zugekauft werden. Das verteuere natürlich das Projekt. Beywinkler hofft weiter auf Gespräche mit der Architektin, um sich innerhalb des finanziellen Gemeinde-Rahmens zu einigen. Auf eine Einigung hofft auch SPÖ-Vizebürgermeisterin Helga Reisenauer.

„Wir verhandeln weiter und besprechen gleichzeitig jene Details, die wir noch geändert haben wollen.“ Den finanziellen Rahmen sprengen könnte die Umplanung. Kirstorfer hält fest: „Mir ist es wichtig, dass die Pädagogen und Vereine mitreden. Die Mehrfachnutzung soll in der Detailplanung gemeinsam erarbeitet werden, damit unsere neue Schule zu einem Motor für das Dorfleben werden kann.“