Nach Tod von Barta: "Wir machen weiter". Kulturvereinsobmann Alfred Ocenasek wird vom gesamten Ensemble des Martha-Theaters unterstützt.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 28. April 2019 (05:14)
Judith Jandrinitsch
Ferdinand Hausenberger, Alfred Ocenasek, Beatrix Dalos, Franz Josef Barta, Andrea Stipkovits, Hannes Weninger bei der letzten Premiere.  

Das plötzliche Ableben von Franz Josef Barta, die NÖN berichteten, war vor allem für die Theatergruppe Hennersdorf ein schwerer Schlag. Kulturvereinsobmann Alfred Ocenasek erzählt: „Wir waren auf der Suche nach einem Regisseur, Barta spielte Tennis bei unserem Club. So ist der Kontakt damals zustande gekommen.“

Das liegt mittlerweile schon elf Jahre zurück. Ocenasek bestätigt: „Nicht zuletzt aufgrund seiner Professionalität und seiner Ausbildung auf dem Gebiet der Unterhaltung hat er die Theatergruppe des Martha-Theaters enorm weiter gebracht.“

Das zuletzt aufgeführte Stück im Oktober – „Normal ist nicht normal“ – stammte aus der Feder Bartas. Ocenasek erinnert sich: „Ich habe nach der letzten Aufführung zu ihm gesagt, entweder rufst du jetzt die Rettung an oder ich bringe dich ins Spital.“ Der Kulturvereinsobmann kümmerte sich um Barta bis zu dessen Tod vor drei Wochen. „Es war mir ein Bedürfnis, ihn auf diesem Weg zu begleiten, angesichts dessen, was er alles für Hennersdorf getan hat.“

An ein Aufhören mit dem Theater denkt Ocenasek nicht. „Wir machen weiter“, sagt er. Die Regie übernehmen Manuel Hromadka, Andreas Tschiltsch und Claudia Vörösmarty.