Start frei für die Kurzparkzone in Perchtoldsdorf

Erstellt am 19. Januar 2022 | 06:00
Lesezeit: 2 Min
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Bürgermeisterin Andrea Kö mit dem Plan, auf dem die neue Kurzparkzone eingetragen ist – siehe auch nön.at.
Foto: Gemeinde
Ab 1. März gibt’s die gebührenfreie Kurzparkzone „Perchtoldsdorf-Nord“.
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Ab 1. März ist (fast) ganz Wien Parkpickerl-Zone. Nachdem in Perchtoldsdorf kein Interesse besteht, (Pendler-)Fahrzeuge aufzunehmen, deren Lenker die Gebührenpflicht umgehen wollen, hat sich die Gemeindeführung seit Monaten den Kopf über ein praktikables Prozedere für Perchtoldsdorf zerbrochen.

Herausgekommen ist nunmehr das digitale Anrainer-Parkpickerl, bei den unzähligen Gesprächsrunden hat man auch Experten der ÖAMTC-Rechtsabteilung hinzugezogen, erklärte Bürgermeisterin Andrea Kö, ÖVP.

Ab März wird die gebührenfreie Kurzparkzone „Perchtoldsdorf-Nord“ geschaffen. Sie gilt – grob gesprochen – in der Ketzergasse, Rabensteinergasse, Beethovenstraße, Schillerpromenade, Hochstraße, Scholaugasse, Sonnbergstraße, Waldmühlgasse, Talgasse inklusive eines etwa 350 Meter breiten, parallel dazu verlaufenden Streifens (etwa zwei bis drei Querstraßen). In der Zeit von Montag bis Freitag (werktags) zwischen 8 und 22 Uhr, dürfen Fahrzeuge in diesem Gebiet maximal für drei Stunden mit Parkscheibe oder einer Notiz über die Ankunftszeit hinter der Windschutzscheibe abgestellt werden.

Verwaltungsabgaben sind unumgänglich

Für die betroffenen Anrainer gibt es Ausnahmebewilligungen in Form der digitalen Parkkarte, die online oder schriftlich beantragt werden kann. „Leider kann ich den Antragstellern die gesetzlich vorgeschriebenen Verwaltungsabgaben nicht ersparen“, bedauert Kö. Knapp 25 Euro fallen an.

„Ich bin auch sehr froh, dass es gelungen ist, entsprechende Ausnahmen für Unternehmen und sogenannte ,Fahrende Werkstätten’ zu schaffen“, ist die Bürgermeisterin zufrieden. Wie man mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Ketzergasse verfährt, deren Grundstücke teils in Wien, teils in Perchtoldsdorf liegen, wird Kö mit Liesings Bezirksvorsteher Gerald Bischof, SPÖ, in den nächsten Tagen klären.

Fix ist bereits jetzt, dass alle betroffenen Anrainerinnen und Anrainer schriftlich informiert werden, zusätzlich ist „am 27. Jänner um 19 Uhr ein Webinar geplant, um allfällige Fragen zu klären bzw. um für Fragen zur Verfügung zu stehen“, ergänzte Kö.

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