Am Gym-Ausbau wird noch gefeilt

Gute Nachricht zu Schulstart: Aufstockung landet nicht in der Schublade.

Erstellt am 01. September 2017 | 04:45
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Es geht los. Für Taferlklassler – hier die kleine Mia – gibt’s nötigenfalls auch finanzielle Unterstützung, wie Bürgermeister Martin Schuster sowie die Gemeinderäte Helmuth Kickinger, Andrea Kö, Johanna Mayerhofer und Renate Leitner berichten.
Foto: Gemeinde

Schulbeginn: Im Gymnasium Perchtoldsdorf bleibt auch heuer noch alles beim Alten. Nicht mehr lange, wie Bürgermeister Martin Schuster, ÖVP, im NÖN-Gespräch betont. „Wir sind in intensiven Gespräch mit dem Landesschulrat. Die Erweiterung des Gymnasiums ist in einem Akt wie die Keimgasse in Mödling zu sehen.“ Ebendort wurden die Um- und Neubaupläne schon präsentiert, in Perchtoldsdorf sei die Sache „um einiges schwieriger“, weiß Schuster.

Geprüft werden derzeit zwei Varianten – eine mit der Aufstockung und Sanierung des Gymnasiums, eine mit einem Neubau der Volksschule (samt anderwertiger Verwendung der dann zur Verfügungen stehenden Räume am alten Standort) am Rosegger-Schulareal. Details könne er noch keine verraten, fix sei aber eines: „Variante C, die, dass gar nichts gegen die Platznot passiert, ist definitiv vom Tisch.“

"Mit dieser Aktion werden nicht nur Kinder unterstützt"

Die weitere gute Nachricht. Ab diesem Schuljahr gibt es für Taferlklassler und deren Familien finanziell benachteiligt sind, seitens der Marktgemeinde Perchtoldsdorf eine einmalige Schulstarthilfe in Höhe von 100 Euro. Der Zuschuss wird nur für „Taferlklassler“ auf schriftlichen Antrag gewährt und ist an den Bezug der Familienbeihilfe gekoppelt.

Familienreferentin Andrea Kö, ÖVP, merkt an: „Mit dieser Aktion werden nicht nur Kinder unterstützt, sondern es wird auch dafür gesorgt, dass das Geld bei Perchtoldsdorfer Wirtschaftstreibenden ausgegeben wird und somit im Ort bleibt.“

Die Schulstarthilfe wird bis zu einem Monatsbruttoeinkommen pro Kopf von 904,99 Euro gewährt. Zur Ermittlung wird das gesamte Bruttoeinkommen des Jahres 2016 jener Familie, der das Schulkind angehört, zusammengerechnet und durch den „Gewichtungsfaktor“ dieser Familie dividiert, wobei sämtliche im gemeinsamen Haushalt des Schulkindes lebenden Personen berücksichtigt werden.