Aufreger: Angst um Bestand der „grünen Allee“. In der Gauguschgasse mussten einzelne Bäume mangels Standfestigkeit gefällt werden.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 22. April 2019 (04:51)
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Symbolbild

Nikolaus Meixner ist „schockiert. Aus einer grünen Allee wurde eine triste Autobahn“, schlug er in einer Mail an Bürgermeister Martin Schuster, ÖVP, Alarm: „Warum wurden in der Gauguschgasse Bäume gefällt? Laut Auskunft eines befreundeten Baumpflegers waren die Bäume nicht krank.“

Vielmehr hätten sich Anrainer wegen der „klebenden Blüten auf den Autos beschwert“, habe er gehört.

Schuster antwortete umgehend. Die fachgerechte Pflege der Straßenbäume sowie des Baumbestandes sei Aufgabe des Wirtschaftshofes und umfasse „den rechtzeitigen Kronenschnitt, die Entfernung von Totästen und die Behandlung von Baumschäden auf der Basis langjähriger Fachexpertise. Dabei sind hohe gesetzliche Anforderungen bezüglich Sicherheit und Standfestigkeit zu erfüllen“.

"Bäume werden durch Neupflanzungen ersetzt"

Trotz entsprechender Pflegemaßnahmen lassen sich Fällungen aber nicht gänzlich vermeiden, bedauerte Schuster.

„Bäume werden jedoch nur dann entfernt, wenn sie ein Sicherheitsrisiko darstellen, etwa wegen nicht mehr gegebener Standsicherheit durch Stammhöhlungen oder erheblichen Krankheitsbefall. Dies ist derzeit in der Gauguschgasse der Fall.“

Aber: „Hier werden einzelne Bäume entnommen und durch Neupflanzungen ersetzt.“

„Hoffentlich bleibt es bei einzelnen Bäumen“, atmete Meixner nach dieser „sehr sachlichen Antwort“ des Bürgermeisters auf.