Gastro: „ichwarda.at“ statt schriftlicher Registrierung. Ein Perchtoldsdorfer Unternehmen macht die Corona- Bürokratie um einiges einfacher.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 15. Oktober 2020 (05:22)
Wirtschaftsreferentin Brigitte Sommerbauer, „ichwarda“-Entwickler Sven Maderbacher, Bürgermeister Martin Schuster und Martin Fürndraht, Obmann der Wirtschaftskammer, mit dem „ichwarda“-QR-Code.
Gemeinde

Ein Lokalbesuch ist aktuell unweigerlich mit der Bekanntgabe von Name, Adresse und Telefonnummer verbunden, um die Gäste nach einem „positiven“ Coronafall entsprechend ausfindig machen zu können.

Als Alternative zu den Papierformularen steht mit der Plattform „ichwarda.at“ ein digitales Angebot des Perchtoldsdorfer Unternehmens „Internetkonzepte.at“ zur Verfügung. Bürgermeister Martin Schuster, ÖVP, ist begeistert: „Wir möchten mit diesem Tool einen Beitrag leisten, die örtliche Gastronomie in diesen herausfordernden Zeiten bestmöglich zu unterstützen und eine ressourcenschonende Abwicklung der Vorgaben zu ermöglichen.“

Über www.ichwarda.at kann ein Gast übers Handy seine Registrierung bei einem Lokalbesuch tätigen. Auf der Website werden alle an diesem Tag registrierten und geöffneten Betriebe dargestellt. Voraussetzung für die elektronische Gästeerfassung ist, dass sich der Betrieb im Vorfeld für diese Möglichkeit einmalig registriert hat. Die Kosten dafür übernimmt die Marktgemeinde. Der Betrieb bekommt daraufhin einen speziellen QR-Code, der die automatische Verbindung zu www.ichwarda.at herstellt.

Ein Vorteil für Stammgäste: „Bei einem Besuch in einem auf der Plattform registrierten Betrieb sind die Daten des Gastes bereits vorausgefüllt“, erklärt Sven Maderbacher von „Internetkonzepte.at“, der „ichwarda“ entwickelt hat.

Der „ichwarda“-registrierte Betrieb hat – im Gegensatz zum Papierformular – keinen Zugang zu den Daten, die Informationen werden gemäß Datenschutzverordnung gespeichert und im Bedarfsfall von „Internetkonzepte.at“ an die Behörden übermittelt.

www.ichwarda.at