Nächste Anlauf der Marktplatz-Gestaltung. Im Dezember beschließt der Gemeinderat den Start zu einem Gestaltungs-Wettbewerb, kein Verkehrskonzept.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 22. Oktober 2017 (04:15)
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Das Regenhart-Haus am Marktplatz wird um ein Restaurant inklusive Schauküche erweitert. Die Umgestaltung des Marktplatzes ist daher für den neuen Besitzer nicht unwesentlich.
Dworak

Der Fahrplan für die Neugestaltung des Marktplatzes wurde neu abgesteckt, wie Bürgermeister Martin Schuster, ÖVP, im NÖN-Gespräch bestätigt. Ein Schwerpunktthema der aktuellen Legislaturperiode des Gemeinderats wird daher noch länger der Umsetzung harren. Der Wirbel, als das Wort „Begegnungszone“ gefallen war, sei zu heftig gewesen, betont Schuster. Daher geht es jetzt noch einmal zurück an den Start. In der Dezember-Sitzung des Gemeinderats soll ein Gestaltungswettbewerb fixiert werden: „Das Geld dafür ist vorhanden.“

"Es darf keinen Parkplatzverlust geben"

Entscheidend dabei: „Es darf keinen Parkplatzverlust geben. An den Stellplätzen wird nicht gerüttelt“, macht der Ortschef deutlich. „Vielleicht schrauben wir eventuell an der erlaubten Parkdauer.“

Dass etwas am Marktplatz passieren muss, sei unausweichlich, meint Schuster: „Der Besitzer des Regenhart-Hauses möchte eine Art Restaurant mit Schauküche realisieren. Er ist natürlich sehr interessiert, was vor dem Haus passiert.“

Das Verkehrskonzept müsse sich dann nach der Gestaltungsplanung richten, erklärte Schuster. „Man darf auch nicht vergessen, dass der Marktplatz Landesstraße ist.“