Projekte 2019: Wasser wird fließen. Ein neuer Brunnen wird geschlagen, das „Betreute Wohnen“ auf Schiene gebracht und die Freiwillige Feuerwehr gefeiert.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 10. Januar 2019 (03:31)
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Bürgermeister Martin Schuster (3.v.l.) mit Josef Schmid (Bauernbund), Vizebürgermeisterin Brigitte Sommerbauer (Wirtschaftsbund), Andrea Kö (Wir Niederösterreicherinnen), Anil Rai (JVP), Johanna Mayerhofer (Seniorenbund) und Alexander Nowotny (NÖAAB).

„Keine Frage, 2018 war das Jahr der Bahnbrücke“, erinnert sich Bürgermeister Martin Schuster am Montagabend im Rahmen des Neujahrsempfanges der ÖVP im Burgsaal an die monatelange Sperre der Mühlgasse Richtung Zentrum. Die beiden anderen Großprojekte, der Neubau des Altstoffsammelzentrums und des Kinderzentrums am Leonhardiberg, seien da fast untergegangen.

2019 stehe vor allem im Zeichen des Wassers, merkte Schuster an. „Wir werden einen neuen Brunnen graben.“ Wo genau, werde sich in den nächsten Wochen entscheiden. „Wir merken, dass der Wasserverbrauch steigt, und wollen uns für die Zukunft rüsten.“

Auch der Startschuss zur Umsetzung des Projekts „Betreutes Wohnen“ in der Feldgasse stehe an: „Es gibt schon stimmige Pläne, die ins Ortsbild passen“, verrät Schuster. „Ich gehe davon aus, dass man sich ab Jahresmitte anmelden kann.“

"Die Konkurrenz ist groß"

Und tatsächlich: Nach jahrelangen Diskussionen soll die Aufstockung des Gymnasiums beginnen. „Ich bedauere zwar, dass es aus einem gemeinsamen Ausbauprojekt nichts wird, bin aber froh, wenn der Bund jetzt seinen Teil macht und wir unseren: die Adaptierung der Volks- und der Mittelschule.“

Schuster ist es auch ein Anliegen, ein Zeichen für die Wirtschaftstreibenden zu setzen. „SCS, Riverside, Online – die Konkurrenz ist groß. Wir müssen uns rasch Gedanken über das Ambiente des Marktplatzes abseits der Verkehrslösung machen, um zur Kundenbindung beitragen zu können.“

Nicht zuletzt sei 2019 auch das Jahr der Feuerwehr, die ihr 150-jähriges Bestandsjubiläum feiert. Als „großes Geschenk“ stehe der Bestellvorgang für eine neue Drehleiter an. „Wir reden da von 900.000 Euro“, rechnete Schuster vor. Er sei jedenfalls „stolz, die mitgliederstärkste Freiwillige Feuerwehr im Bezirk zu haben“.