Marlene Zeidler-Beck: Vom Bundesrat in den Landtag

Schon 2018 war Marlene Zeidler-Beck (33) aus Maria Enzersdorf am Sprung in den Landtag, wurde schlussendlich mit einem Bundesratsmandat betraut. Jetzt geht es endgültig Richtung St. Pölten.

Erstellt am 05. Dezember 2021 | 12:04
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Marlene Zeidler-Beck wechselt vom Bundesrat in den Landtag.
Foto: Christoph Dworak

1.999 Vorzugsstimmen bei der Landtagswahl 2018 sprachen eine deutliche Sprache, über die „Frauenliste“ war ein Landtagsmandat zum Greifen nahe. Doch der ÖVP-Landesparteivorstand entsandte Mödlings stellvertretende ÖVP-Bezirksvorsitzende und Maria Enzersdorfer Gemeinderätin in den Bundesrat, wo sie unter anderem als Vorsitzende des Ausschusses für "Familie und Jugend" fungiert.  

Nach dem Wechsel von Gerhard Karner (Zweiter Landtagspräsident) ins Innenministerium führt der Weg der Jung-Politikerin nunmehr nach St. Pölten. Landtagsabgeordneter Karl Moser beerbt Karner, Zeidler-Beck übernimmt das freigewordene Landtagsmandat. "Ich freue mich sehr, meine Erfahrungen, die ich in den letzten vier Jahren im Bundesrat sammeln durfte, zukünftig im Landtag einbringen zu dürfen und darauf, mit meinem Know-how, vor allem auch mit viel Begeisterung und Power für Niederösterreich zu arbeiten“.

Als jüngste Frau sei es ihr Anliegen, die Interessen der Jungen, „ganz besonders junger Frauen und junger Familien zu vertreten und in den Mittelpunkt zu stellen“. Als selbstständige Kommunikationsberaterin ist für die Maria Enzersdorferin „Digitalisierung und vor allem digitale Kommunikation meine tägliche berufliche Aufgabe und gleichzeitig, so denke ich, politisch eine der größten Herausforderungen für die Zukunft“. 

Sie werde auch danach trachten, sich „für diese Region, auch für unsere regionalen Betriebe einzusetzen und damit insbesondere auch Sprachrohr für den urbanen Raum in Niederösterreich zu sein“. 

Somit verfügt die ÖVP nun über zwei Landtagsmandate (Martin Schuster, Perchtoldsdorf). Weitere Landtagsabgeordnete aus dem Bezirk Mödling: Hannes Weninger, Gießhübl, SPÖ, Indra Collini, Brunn am Gebirge, und Edith Kollermann, Breitenfurt, beide NEOS.