Hinterbrühl

Erstellt am 20. Januar 2017, 04:20

von Gaby Schätzle-Edelbauer

Hinterbrühl soll ein Museum bekommen. In der ehemaligen Mimi-Bar entsteht ein Raum für Ausstellungen und Lesungen – und ein Museum für Ortsgeschichte.

Engagiert sind Josef Köck und Ulli Ornauer am Werk, hier sollen viele gute Ideen umgesetzt werden.  |  privat

Oft ist Ulli Ornauer schon durch den Beethovenpark gegangen, entlang am hinteren Gebäudetrakt des Gasthauses Weintraube. Früher war dort eine Kegelbahn, dann ein Café-Restaurant beziehungsweise die „Mimi-Bar“ untergebracht.

Ornauer engagiert sich in vielerlei Hinsicht, unter anderem auch für die Büchertelefonzelle bei der Schule: „Da hatte ich irgendwann einmal die Idee, dass man diese Räumlichkeiten wiederbeleben könnte.“ Ihr schwebte ein Raum für Ausstellungen, Musik- und Theateraufführungen vor.

Im letzten Frühjahr ging sie dann zu Hausherr Josef Köck und fragte an: „Ein halbes Jahr lang haben wir gemeinsam geträumt, geplant, alles wieder über den Haufen geworfen, wieder von vorne begonnen. Im Herbst 2016 gab Herr Köck dann plötzlich den Startschuss. Es konnte losgehen.“ Gemeinsam ging man ans Werk. Die Wände sind schon gestrichen, sogar Bilderschienen hängen schon.

Ornauer kann sich eine Vielzahl von Nutzungsmöglichkeiten vorstellen: „Neben Ausstellungen und Theater, könnten dort auch Spielenachmittage und anderes mehr stattfinden. Auch ein Museum würde Platz finden.“

Dieses soll die Geschichte der Hinterbrühl erzählen. Dafür ist Ornauer noch auf der Suche nach alten Fotos und Gegenständen mit Bezug zur Ortsgeschichte, wie zum Beispiel alte Fotos, Filme, Geschirr, Möbel, Dinge, die von alten Zeiten erzählen.

Kontakt: Ulli Ornauer, 0650/7372720, info@grafikundideen.at