Masterplan für den Radverkehr in Wr. Neudorf

Erstellt am 17. Juni 2022 | 05:48
Lesezeit: 2 Min
Internationale Delegation legte einen Stopp in der Vorbildgemeinde Wiener Neudorf ein.
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Bürgermeister Herbert Janschka, ÖVP, empfing nicht nur die Delegation mit Martin Eder, Radwegekoordinator im Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität an der Spitze, sondern unterzeichnete auch die Absichtserklärung zur Umsetzung des „Pan-Europäischen Masterplan zur Förderung des Radverkehrs“. Die Radfahrer waren in Wien gestartet, das sportliche Ziel lautete Ljubljana.

Vizebürgermeister Norman Pigisch, ÖVP, machte deutlich: „Wiener Neudorf gibt ebenso viel für Radwege aus wie Amsterdam. Das waren in Spitzenjahren 100 Euro pro Person.“ Denn das Radwegenetz in der Gemeinde ist dicht erschlossen, nur wenige „Missing Links“ machen den Gemeindevertretern Sorgen.

Route zur SCS hat nach wie vor Priorität

Pigisch erläutert: „Unser Ziel ist es, das Multiplex-Center in der SCS an das Radwegenetz anzubinden. Bis jetzt kommt man mit dem Rad bis zur Badner Bahn-Station Maria Enzersdorf. Dann muss eine Möglichkeit geschaffen werden, die Autobahn zu queren. Der Ball liegt hier bei schon einige Jahre bei der ASFINAG und dem Bundesministerium, denn für einen Radweg muss die Autobahnbrücke verbreitert werden und außerdem wünscht sich die ASFINAG eine zusätzliche Spur für die Autofahrer.“

Die ASFINAG sieht das anders und verweist auf NÖN-Nachfrage auf das Land NÖ. Dieser Wunsch wurde auch an Radwegekoordinator Eder herangetragen. Gearbeitet wird auch daran, eine Radfahrverbindung zwischen Kahrteich und Guntramsdorf zu schaffen, und um das BORG Guntramsdorf anzubinden.

Janschka betont: „Unser Ziel ist es, vom Kahrteich bis in Höhe ,Peter Max’ zu kommen. Darum sind wir froh, dass die Delegation bei uns stehengeblieben ist, damit wir unsere Wünsche deponieren konnten.“

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