Heiligenkreuz, Gaaden & Hinterbrühl packen‘s an. Für die Radweg-Verbindung zwischen Heiligenkreuz und Gaaden und ebenso Richtung Hinterbrühl wurden zwischen den betreffenden Gemeinden Arbeitsgemeinschaften (ARGE) gegründet.

Von Stephanie Pirkfellner und Gaby Schätzle-Edelbauer. Erstellt am 21. Juli 2021 (03:43)
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Was die Verbindung Gaaden Heiligenkreuz betrifft, ist alles auf Schiene. „Baubeginn kann bereits in zwei bis drei Wochen sein“, freut sich Gaadens Ortschef Rainer Schramm, Wir Gaadner.

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Bürgermeister Rainer Schramm, Gaaden.
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Geplant ist die Zusammenführung mit dem bestehenden Netz, dem Stifts- und Helenentalweg. Die Radwege sollen einander in Heiligenkreuz im Bereich Schule/Trafikparkplatz treffen, bei diesem Radwegeknotenpunkt will man bauliche Maßnahmen durchführen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und eine Tempo-Reduzierung der motorisierten Verkehrsteilnehmer auf 30 km/h zu erreichen. Die Errichtung des Radweges sei keinesfalls, wie der Heiligenkreuzer Ortschef Franz Winter, ÖVP, betont, der Startschuss zum Rückbau der B 11: „Der dritte Fahrstreifen stammt aus einer Zeit, als die A 21 noch nicht fertig war, nun kann ein Teil der Fahrbahn für den Radweg genutzt werden.“

Nicht ganz so einfach ist die Lage zwischen Hinterbrühl und Gaaden. Hier hat eine Verkehrszählung ergeben, dass rund 5.000 Fahrzeuge die Strecke passieren. Die sieben Meter breite Straße führt an einem Felsen vorbei, der eine bauliche Herausforderung darstellt. Nachdem hier schon jahrelang Lösungsmöglichkeiten diskutiert wurden, ist nun eine Variante mit einer Abtrennung des Radweges durch Leitschienen im Gespräch. „Zudem ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung angedacht, die aber noch ausverhandelt werden muss“, so Schramm, der das Projekt am liebsten noch heuer in Angriff nehmen möchte.

Hinterbrühls Bürgermeister Erich Moser, ÖVP, sieht die Realisierbarkeit eher im kommenden Frühjahr gegeben: „Wir müssen zunächst unser Hauptstraßenprojekt fertigstellen.“

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Bürgermeister Erich Moser, Hinterbrühl.
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Die Kosten des Radwegs übernehmen die beiden Gemeinden nach einem gesplitteten Finanzierungsschlüssel.