Bergunfall am Glocknergrat: 25-Jähriger stürzte beim Klettern ab

Aktualisiert am 22. Juni 2022 | 15:56
Lesezeit: 2 Min
Die Bergrettung Wienerwald Süd war als erste der Einsatzkräfte bei dem 25-jährigen Bergsteiger, der am Dienstag, den 22. Juni 2022, sieben Meter in die Tiefe gestürzt war.
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Der Glocknergrat befindet sich auf einem sehr beliebten Kletterfelsen in der Mödlinger Klausen, steht man hier und sieht die Felswände hinauf, kann man immer wieder Kletterer erkennen. Mehrere Routen stehen zu Auswahl, hier kann man auch den Erikagrat oder die Lausbubenwände erklettern. Thomas Kaltenecker von der Bergrettung Wienerwald Süd berichtet: "Es waren zwei Zweier-Klettergruppen am Glocknergrat unterwegs. Bei der einen Zweier-Gruppe hat der Vorsteiger den Halt verloren und ist sieben Meter runtergestürzt."

Die ersten Helfer, die am Unglücksort eintrafen und die Erstversorgung vornahmen, waren Mitglieder der Bergrettung Wienerwald Süd und das Team des Rot-Kreuz-Rettungswagens Biedermannsdorf. Kaltenecker betont: "Die Kollegen vom Roten Kreuz sind mit dem Rucksack raufmarschiert."

Alarmiert wurde auch die Flugrettung, Notfallhubschrauber Christophorus 3 landete mit seinem Team auf der Meiereiwiese, um nach der Erstversorgung durch Bergrettung und Rotem Kreuz Biedermannsdorf die Seilbergung des Verunglückten vorzunehmen. Auch eine Alpinpolizistin aus Wr. Neudorf - "das sind speziell für Einsätze im Gebirge ausgebildete Polizisten" - merkt Kaltenecker an, kam zum Unglücksort. Die Bergung mit dem Rettungstau verlief ohne Zwischenfälle, Kaltenecker sagt: "Wir wünschen dem Verunfallten gute Besserung!"

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