Personal-Rochaden sollen sich auszahlen. Viele der etwa 60.000 Kunden werden sich ab 1. Dezember an „neue Gesichter“ gewöhnen müssen.

Von Christoph Dworak. Erstellt am 01. Dezember 2017 (04:56)

Seit fast exakt einem Jahr bildet Stefan Jauk gemeinsam mit Sonja Laimer und Johann Koller das Geschäftsleiter-Trio der Raiffeisen Regionalbank (RRB) Mödling. Eben jenes Jahr sei für ihn und sein Team ein „sehr herausforderndes“ gewesen, betont Jauk im NÖN-Gespräch.

Um „am Markt noch präsenter und für unsere Kunden dann da zu sein, wenn sie uns brauchen“ wurden unter anderem die Öffnungszeiten optimiert. Aus Mödling, Guntramsdorf und Perchtoldsdorf wurden Regional-Center. Alle 18 Bankstellen bleiben bestehen, Klausen-Leopoldsdorf und Perchtoldsdorf-Mühlgasse wurden zu Selbstbedienungsstellen umfunktioniert.

"Es braucht einen erfahrenen Mann"

Auch personell hat Jauk einiges verändert, zumal ihm „die Bündelung der Kompetenzen“ am Weg zur Nummer 1 im Bezirk Mödling“ unabdingbar erscheint. Unter anderem wird sich der langjährige Guntramsdorfer Bankstellenleiter Erich Hapel ab 1. Dezember um den Aufbau des Produktmanagements kümmern. „Dazu braucht es einen erfahrenen Mann wie Hapel“, merkte Jauk an. Nachfolger ist Markus Geiger. Manuela Waldum, bislang Bankstellenleiterin in Mödling, wird sich der Betreuung regionaler Wirtschaftstreibender widmen, Doris Handler übernimmt die Leitung.

Der Aufschwung in der Südstadt-Filiale wird dadurch dokumentiert, dass selbige nunmehr durch Andrada Geiger geleitet und nicht mehr durch Maria Enzersdorfs Bankstellenleiter Thomas Riel mitbetreut wird. Einen Generationenwechsel gibt es in Biedermannsdorf, wo Ernst Buchart seinen Ruhestand antritt und Benedikt Nemeth als Nachfolger parat steht.

Durch die personelle Neuordnung erwartet sich Jauk einiges: „Mehr als 2.500 neue Kunden haben uns heuer bereits ihr Vertrauen geschenkt. Wir wollen unseren Slogan ,Mit Sicherheit – höchstpersönlich’ künftig noch intensiver leben.“ Aktuell zählt die RRB knapp 60.000 Kunden.