Zehn Premieren am Spielplan im Stadttheater Mödling

Erstellt am 23. September 2022 | 05:13
Lesezeit: 3 Min
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Kulturstadtrat Stephan Schimanowa, Intendant Bruno Max und Christina Saginth bei der Präsentation des aktuellen Spielplanes.
Foto: Garaus
Positive Bilanz trotz Pandemie und spannende Highlights für 2022/23.
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Eine trotz Corona positive Bilanz der letzten Saison und die Absage der Bunkerproduktion waren die zwei Schwerpunkte im Rückblick auf die vergangenen Monate, die Stadttheaterintendant Bruno Max anlässlich der Präsentation des neuen Theaterprogrammes setzte: „Wir konnten in der letzten Saison neun von zehn Premieren verwirklichen und durften uns über 11.400 Zuschauer freuen, das ist eine Auslastung von rund 75 Prozent.“ Die Bunkerproduktion habe man abgesagt, weil kurzfristig acht Kollegen erkrankt waren und „eine Inszenierung im doch engen Raum mit 60 Mitwirkenden dann zu riskant gewesen wäre.“

Aber mit Vorfreude kann man auf die kommende Saison blicken, denn Events, die im letzten Jahr Corona-bedingt abgesagt wurden, stehen heuer wieder auf dem Programm, darunter der Philharmonia-Zyklus, der Filmclub Capitolino ebenso wie die Konzerte des Mödlinger Symphonischen Orchesters.

Abwechslung prägt das Programm

Die erste Premiere ist schon am 11. Oktober, Rüdiger Hentzschel inszeniert Schnitzlers „Liebelei“, „ein modernes Stück über junge Leute“, meint Max. Sarah Pages „Punts“ steht am 5. November auf dem Programm, ein Vier-Personen-Stück, eigens von Max übersetzt und inszeniert.

Mit „Der tollste Tag“ knüpft Peter Turrini an die Figaro-Geschichte an, nur skeptischer, aber auch komödiantischer (Premiere 3. Dezember).

„Die Frau in Schwarz“ von Stephen Mallatratt (nach dem Roman von Susan Hill) erscheint am 14. Jänner, rätselhaft und unheimlich. Das Stück ist seit 1989 ein Dauerbrenner im Londoner West End.

„Rain Man“ wird von Felix Metzner inszeniert, die Geschichte des Autohändlers Charlie und seines autistischen Bruders Raymond (Premiere 14. Februar). „Das versuchen wir wegen Corona seit eineinhalb Jahren auf die Bühne zu bringen“, sagt Max.

Werkgetreu und trotzdem neu kommt Carlo Goldonis „Das Kaffeehaus“ am 11. März auf die Bühne, die Inszenierung übernimmt Max.

Auch „One Flea Spare – nur eine Laus“ wird seit zwei Jahren mitgeführt, am 15. April ist es soweit. Die Quarantäne-Situation darin ist aktueller denn je. Michael Niavaranis „Manche mögen’s verschleiert“ ist eine Koproduktion mit der Rosenburg. Ein Meisterwerk des italienischen Volkstheaters, „Die Kunst der Komödie“ rundet am 10. Juni die Saison ab.

Corona? „Fürchtet euch nicht“

Max hofft „auf regen Besuch und schöne Vorstellungen. Theater ist ein wichtiger Verhandlungsort humanistischer Themen. Und in Bezug auf die Bedrohungen durch Corona halten wir uns an den biblischen Leitsatz, der da lautet: Fürchtet euch nicht.“

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