Eschensterben: Behandlung nicht möglich. Verschiedene Pilzarten lassen Eschen sterben.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 05. Mai 2018 (05:55)
Mastny
Die Braunfäule hat bei dieser Esche ganze Arbeit geleistet, wie dieses Foto beweist.

Die Schloss Laxenburg Betriebsgesellschaft ist immer sehr bemüht darum, den Baumbestand im Schlosspark zu pflegen und nur unterstützend bzw. vorbeugend in die Natur einzugreifen.Doch jetzt hat eine Krankheit den Schlosspark erreicht, vor der sogar die Baumexperten kapitulieren: das Eschentriebsterben.

Wolfgang Mastny von der Schloss Laxenburg Betriebsgesellschaft erklärt: „Das Eschentriebsterben, hervorgerufen durch einen Pilz mit Namen ,Falsches weißes Stengelbecherchen’ lässt nicht nur die Kronenteile absterben und in die Tiefe stürzen, diese Pilzerkrankung wirkt auch wie eine Immunschwäche.“

"Befallene Bäume fachgerecht fällen und entsorgen"

Andere Infektionen, wie etwa der Hallimasch, treten meist begleitend auf, durch die allgemeine Schwächung des Baumes auch noch in deutlich stärkerer Form. Der Hallimasch ist ein holzzerstörender Pilz, der sich im Bereich des Wurzelraums und des Stammfußes einnistet.

„Das wiederum ruft Braunfäule hervor, die die Wurzeln des Baumes zerstört“, erklärt Masty. „Dadurch und durch andere holzzerstörende Pilzarten kommt es zum spontanen Umkippen eines Baumes, auch bei Windstille. Als Baumbesitzer resultiert daraus ein großes Risiko, da man für die Verkehrssicherheit der Bäume haftbar gemacht wird.“ Da helfe es nur, die befallenen Bäume fachgerecht zu fällen und zu entsorgen.