Der singende Major Stefan Jürgens. Stefan Jürgens, als Ermittler Carl Ribarski bekannt, gastierte als Liedermacher in der Bühne Mayer.

Von Willy Kraus. Erstellt am 01. April 2019 (04:44)
Willy Kraus
Stefan Jürgens mit „Bühne Mayer“-Chefin Edda Mayer-Welley.

NÖN: Sie gastieren zum zweiten Mal in Mödling in der Bühne Mayer. Was verbinden Sie mit Mödling?

Stefan Jürgens: „Ja, wir haben hier schon einmal mit der SOKO Donau gedreht. Allerdings kann ich nicht genau sagen, wann das gewesen ist. Erinnern kann ich mich auch an die Nachbarortschaft Gumpoldskirchen, wo wir schon mehrmals gedreht haben.“

Gibt’s die Chance, das SOKO-Donau-Team nochmals in Mödling bei einen Dreh zu erleben?

Jürgens: „Das entscheiden das Drehbuch und die Förderung. Aber die Chance ist immer groß. Vor allem deshalb, weil wir hier so nett empfangen wurden.“

Aktuell sind Sie nicht als Schauspieler, sondern als Liedermacher mit der neuen CD ,Was zählt’ unterwegs. Wie kam’s zu dem Titel?

Jürgens: Wir leben in einer Zeit, in der wir wahnsinnig schnell beeinflusst werden und gar nicht mehr wissen, was passiert. Es wird alles in uns hineingepumpt und dann plötzlich denkt man, man müsste sich damit beschäftigen. Aber man kann alles reduzieren und sich sagen, was ist für mich wichtig. So sind diese zwölf Titel entstanden“.

Die Texte sind realitätsbezogen, haben kaum Anflug von Herz und Schmerz.

Jürgens: „Ich schreibe aus dem Leben heraus Dinge, die mir wichtig sind; vielleicht sind auch mal Herz Schmerz dabei. So wie es das Leben mit sich bringt. Ich suche nicht den Schmerz, ich suche das Positive“.

Was zählt für Sie mehr: Musik oder die Schauspielerei?

Jürgens: „Der Musiker und der Schauspieler in mir sind ungleiche Brüder, weil der Schauspieler weiter nach vorne gekommen ist.“